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Lesen sie aktuelle Neuigkeiten über Erkenntnisse und Berichte aus dem Bereich Gesundheit, Psyche und Wissenschaft zum Thema Depressionen und Ängste.

Nachrichten der Deutschen DepessionsLiga e.V.

Arbeitgeber-Impulsseminare werden sehr gut angenommen - Die Betroffenenperspektive und das Kompetenznetzwerk der DDL punkten (Fri, 14 May 2021)
Der neue Set-up unserer Arbeitgeberseminare wird sehr gut angenommen. Mit Beginn des Jahres 2021 bietet die DDL neben den bewährten Ganztages-Workshops auch kürzere Impulsseminare für Führungskräfte an. Mit diesem Format wollen wir neben dem betrieblichen Personal- und Gesundheitswesen auch stärker die Manager und Führungskräfte aller anderen Fachbereiche im Unternehmen direkt ansprechen. Diese Konzept entwickelt sich aktuell sehr erfolgreich unter dem Motto "Informieren - Entstigmatisieren - Befähigen". Zusätzlich zu den Fachbereichsmanagern möchten sich denn auch mehr und mehr wieder die Personaler und die betrieblichen Gesundheitsbeauftragten über das neue Impulsformat informieren. Nach dem ersten Impulsseminar werden dann die Inhalte für ein innerbetriebliches Seminar konkret festgelegt. Außerdem hat jedes Unternehmen die freie Wahl, nach dem ersten Impuls einen anderen Seminaranbieter zu wählen, wenn z.B. die angebotenen DDL-Schwerpunkte nicht zu 100% den jeweiligen Bedarf treffen. Der verantwortliche Vorstand, Frank Mercier, führt das wachsende Interesse am Angebot der DDL auf mehrere Faktoren zurück: "Wir bieten das Impulsseminar der DDL - gegenüber anderen, kommerziellen Anbietern - kostenlos an. "Wir haben zwar mit unserem Vereinsnamen ein kleines Marketingproblem, da wir als "DepressionsLiga" nicht gerade das Lösungsversprechen unmittelbar ausdrücken", konstatiert Mercier. "Andererseits bieten wir als einziger Anbieter über fundiertes Expertenwissen hinaus die sehr wertvolle Betroffenenperspektive mit unseren Erfahrungsberichten an." Das wird in den Feedbackbögen immer mit voller Punktzahl bewertet und unglaublich schönem Feedback kommentiert." Das unglaubliche Feedback der bisherigen Teilnehmer beflügelt dann auch das gesamte Team der DDL Arbeitgeberseminare, in seinen Anstrengungen nicht nachzulassen, die Anti-Stigma-Arbeit der DLL in die Unternehmen zu tragen. Helfen Sie uns dabei, indem Sie uns weiterempfehlen! Wir belohnen jede Empfehlung, die zu einem Kontakt mit einem Firmenverantwortlichen führt mit einem hochwertigen Bildband unseres Förderprojektes "Mal gut - mehr schlecht". Mehr auf unserer Homepage. Alles rund um die Arbeitgeberseminaren (Angebote, Anmeldung, Statements, AG-Team, Teilnehmer-Stimmen, usw.) finden Sie direkt unter https://arbeitgeberseminare-depression.de/ oder über die DDL Homepage.
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Petition: Psychische Gesundheit und Erkrankungen in Schulen thematisieren! (Mon, 10 May 2021)
Jennifer Buschtöns sagt: "Ich setze mich ein für die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen. Ich bin selbst betroffen und finde in der Aufklärungsarbeit meinen Weg! Im Zuge dessen habe ich eine Petition gestartet, die fordert, dass an Schulen mehr in dem Bereich passiert. Es muss was passieren in diesem Bereich und ich möchte, dass das schnell passiert... damit wir alle besser vorbereitet werden auf das Leben und mehr Unterstützung bekommen." Zur Petition
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Petition an den Bundestag: Begrenzung bei Psychotherapie aufheben (Fri, 07 May 2021)
Wir machen auf diese Online-Petition aufmerksam, deren Mitzeichnungsfrist bis 25. Mai läuft. Initiatorin ist Caroline Mehr, sie schreibt: "In meiner Petition fordere ich, dass die Behandlungsmöglichkeiten von psychischen Erkrankungen an die von Patienten mit somatischen Erkrankungen angepasst werden. In diesem Fall geht es um die grundsätzliche und ausnahmslose Begrenzung der Psychotherapie." In der Begründung heißt es: "Für Menschen, die chronisch - ihr Leben lang - an psychischen Erkrankungen leiden, wie beispielsweise chronische Depressionen oder bipolare Störungen, ist eine lebensbegleitende Therapie von Nöten. (...) Hier ist es notwendig, den Betroffenen ein realistisches am Bedarf orientiertes Budget zur Verfügung zu stellen, oder das Budget an dieser Stelle aufzuheben." Die Deutsche DepressionsLiga e.V. unterstützt diese Petition. Hier können Sie die Petition unterzeichnen.
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Neues Projekt der Deutschen DepressionsLiga (Mon, 03 May 2021)
Willibert Pauels ist Büttenredner im Kölner Karneval, Musiker, Kabarettist, katholischer Diakon - und er hat Depressionen. 2015 schrieb er darüber ein Buch: „Wenn dir das Lachen vergeht“. Im Rahmen des neuen Formates der Deutschen Depressionsliga e. V. spricht Willibert Pauels mit Gästen aus verschiedenen Bereichen wie Medizin, Arbeitswelt und Show über Depression und wie man damit umgehen sollte. Ein Plädoyer für Offenheit – auch sich selbst gegenüber. Gemäß dem Motto: „Die Depression gesellschaftsfähig machen“. Hierfür setzt sich die Deutsche DepressionsLiga ein. Darunter verstehen wir auch: Die Depression in der Arbeitswelt gesellschaftsfähig machen. Siehe: DDL-Arbeitgeberseminare In der ersten Folge am 10. Mai 2021, um 18 Uhr, ist Prof. Dr. Frank Überall zu Gast. Journalist, Moderator, Politologe und Bundesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes. Mit ihm wird Willibert Pauels über das Thema „Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt“ sprechen. Mit Fokus auf die Depression. Auf verschiedene Fragen eingehen, wie: „Sage ich es meinem Chef?“, oder, aus der anderen Perspektive: „Wie spreche ich meinen Mitarbeiter an, wenn ich merke, da stimmt was nicht?“ und: „Wie gehen beide Seiten am besten damit um?“. Weiterer Gast ist der Comedian Bernd Stelter. Ein Komiker? Ja! Auch ein Komiker kann von Depression betroffen sein. Wie jeder Arbeitnehmer, wie jeder Selbstständige. Komik ist Arbeit, ein Komiker ist selbstständig, ein Komiker ist auch nur ein Mensch. Ein sehr empathischer Mensch, wie Bernd Stelter. Eine Stunde dauert das Gespräch, unterhaltsam, locker, offen und angenehm, als würde man an einem lauen Frühlingsabend am Lagerfeuer sitzen. Setzen Sie sich mit dazu, hören Sie zu und diskutieren Sie via Chat mit! Hierzu laden wir Sie herzlich ein. Das Gespräch wird über Zoom stattfinden, maximal können 300 Personen teilnehmen. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und hinterher zur Verfügung stehen. Teilnahme und Anmeldung für den 10. Mai sind über folgende Links möglich: Teilnahmelink: Zoom (Meeting-Code: 803975) Anmeldung und Teilnahme auch über Xing und LinkedIn.
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Bildband "Mal gut, mehr schlecht." Aktion: Freiexemplar für Bibliotheken (Sun, 02 May 2021)
Die Deutsche Depressionsliga e.V. und die BARMER freuen sich 100 Exemplare des Bildbandes „Mal gut, mehr schlecht.“ Bibliotheken kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Das Buch thematisiert die Gefühls- und Gedankenwelt von depressiven Menschen auf einfühlsame Art und Weise und trägt dazu bei, dass Depression besser verstanden wird, durch Worte und Bilder. Die Krankheit Depression ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig, und doch sind die konkreten Symptome für viele rätselhaft und schwer greifbar. Die Fotografin Nora Klein stand eineinhalb Jahre im vertrauensvollen Austausch mit Betroffenen und hat eine Ausdrucksform gefunden, die jenseits der Worte vermittelt, wie depressive Menschen die Krankheit erleben. Entstanden ist ein eindrucksvoller Bildband mit sensiblen Portraits und abstrakten Bildwelten, der unmittelbar und eindringlich die Innenwelt der Depression aufzeigt. Betroffenen, Angehörigen und TherapeutInnen dient dieser Bildband als geeignete Gesprächsgrundlage um Vorurteile abzubauen und als Brücke um hilfreiche Schritte im Umgang mit der Erkrankung gehen zu können. Helfen Sie, die Welt der Depression transparenter zu gestalten! Ermöglichen Sie interessierten LeserInnen sensible Einsichten in die Innenwelten der Depression durch die Aufnahme des Bildbandes in den Bestand Ihrer Bibliothek. 100 Bücher stehen für diese Aktion deutschlandweit zur Verfügung. Die Versandkosten in Höhe von 5€ müssen von den Bibliotheken übernommen werden. Bewerben Sie sich mit einer kurzen Mail an: info@malgutmehrschlecht.de Die ersten Zuschriften erhalten den Bildband. Der Bildband ist Teil eines facettenreichen Gesamtkonzeptes. Das fotografische Projekt umfasst ebenfalls eine Ausstellung und eine deutschlandweite Vortragsreise.
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DDL-Talk: Pauels trifft… (Wed, 28 Apr 2021)
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Ausschreibung: DGPPN-Antistigma-Preis – Förderpreis zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen 2021 (Fri, 23 Apr 2021)
Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN) und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit verleihen den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten DGPPN-Antistigma-Preis - Förderpreis zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen. Der Förderpreis zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen wird auf dem diesjährigen DGPPN Kongress in Berlin verliehen und zeichnet Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen aus, die sich für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration psychisch erkrankter Menschen engagieren. Der Preis kann geteilt werden. Weitere Informationen zum Preis und der Bewerbung finden Sie hier.
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In eigener Sache (Fri, 09 Apr 2021)
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ZDFzoom: „Psyche in Not - Das lange Warten auf Therapie "am Mitwoch, den 07. April 2021, um 22:45 Uhr im ZDF (Wed, 07 Apr 2021)
Durch die Pandemie gibt es noch mehr Anfragen in psychotherapeutischen Praxen. Doch es fehlen Psychotherapeuten mit Kassensitz, klagen Interessensvertreter. ZDFzoom fragt: Wieso müssen Betroffene so lange warten? Psychische Störungen sind verbreitet: Jedes Jahr sind rund 28 Prozent der Erwachsenen betroffen. Die häufigsten Krankheitsbilder sind Angststörungen, affektive Störungen wie Depression und Störungen durch Alkohol- und Medikamentenkonsum. Schon vor der Pandemie waren in Deutschland psychische Störungen der zweithäufigste Grund für Fehltage. 2019 verursachten sie durch Produktionsausfall volkswirtschaftliche Kosten von 14,4 Milliarden Euro. Mit knapp 42 Prozent waren sie 2019 Hauptgrund für Erwerbsminderungsrenten. Lange Wartezeiten auf Psychotherapie sind seit Jahren ein Problem: 2017 ist mit einer Reform der Psychotherapie-Richtlinie unter anderem festgelegt worden, dass Psychotherapeuten Sprechstunden sowie Akutbehandlungen anbieten müssen, um den Zugang für Betroffene zu verbessern. Beides wird rege angenommen. Doch nach den Sprechstunden hätten viele Psychotherapeuten keinen anschließenden Therapieplatz, so die Bundespsychotherapeutenkammer. Für Patienten beginnt dann nicht selten eine lange und kräftezehrende Suche. ZDFzoom Autorin Franziska Wielandt hat mit Verantwortlichen und Betroffenen, darunter Mitglieder der Deutschen DepressionsLiga eV., gesprochen. „ZDFzoom: Psyche in Not - Das lange Warten auf Therapie "zu sehen in der ZDF-Mediathek
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DDL-Umfrage und -Arbeit stark nachgefragt (Tue, 06 Apr 2021)
Was macht Corona mit der Depression? Können Betroffene anderen Betroffenen oder auch Nicht-Betroffenen Tipps geben, wie sie gut durch die Corona-Krise, gut durch die seelische Krise kommen? Ja, das können sie! Wir haben die Umfrage, die wir unter unseren Mitgliedern durchgeführt haben, aufbereitet und präsentieren sie derzeit bei verschiedenen Online-Veranstaltungen, wie beispielsweise bei der Offensive der Psychischen Gesundheit (kurz: OPG; eine Aktion der Bundesministerien für Arbeit, Gesundheit und Familien) oder bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin. Nächster Termin: am 15. April nimmt DDL-Vorsitzende Waltraud Rinke am Dialogforum der OPG teil. Weitere Termine sind in Vorbereitung, unter anderem beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. sowie beim Telekommunikationsunternehmen Telefonica im Rahmen einer Gesundheitsveranstaltung für Mitarbeiter*innen. Zu den Ergebnissen der DDL-Umfrage zu Corona und Depression
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Leistungen der Krankenkassen in Corona-Zeiten (Tue, 06 Apr 2021)
Zur Übersicht der Leistungsänderungen, zusammengestellt durch die AWO-Pflegeberatung
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Unterhalten sich zwei Komiker über ihre Depressionen... (Wed, 31 Mar 2021)
In Minute 9:30 sagt Kurt Krömer in seiner Talkshow "Chez Krömer" zu Torsten Sträter: "Wir machen jetzt einen Break. Wir haben was gemeinsam." Es folgen knapp 20 Minuten Gespräch über Depression. Ehrlich. Offen. Ernst. Empathisch. Ruhig. Ohne Schnörkel. Keine Sekunde langweilig. Keine Sekunde lächerlich. Jede Sekunde wichtig. Zwei Komiker unterhalten sich über ihre Depression. Schildern, wie sie sich in der tiefsten Phase gefühlt haben, beschreiben, wie sie sich heute fühlen. Vielen Dank an Kurt Krömer und Torsten Sträter (Schirmherr der Deutschen DepressionsLiga e.V.) für dieses wichtige, mutmachende und berührende Stück Fernsehgeschichte. Danke auch an rbb-Fernsehen für die Ausstrahlung. Hier geht’s zum Video
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Stiftung Anerkennung und Hilfe: Anmeldung noch bis zum 31. Juni 2021 möglich (Fri, 26 Mar 2021)
Qualifizierte Beraterinnen und Berater in den Anlauf- und Beratungsstellen unterstützen die Betroffenen in persönlichen Gesprächen bei der Aufarbeitung der Erlebnisse. Sind die Voraussetzungen für die Anmeldung erfüllt und nachgewiesen bzw. glaubhaft gemacht, erhalten die Betroffenen eine einmalige Geldpauschale. Diese soll die Folgewirkungen des Erlebten abmildern und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation leisten. Zur Pressemitteilung Zur Website der Stiftung Anerkennung Hilfe
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Neue Podcast-Folge "Kopfsalat": Schauspieler Adriaan van Veen spricht über Mobbing und Depression (Thu, 11 Mar 2021)
Als ehemaliger Lieblingslehrer in der beliebten RTL 2-Serie “Krass Schule” erhält der deutsch-niederländische Schauspieler Adriaan van Veen über sein öffentliches Instagram-Profil täglich Hilferufe von Jugendlichen. Ihm gehen die persönlichen Nachrichten sehr zu Herzen. Deswegen engagiert er sich gegen Mobbing und Depression im Verein Freunde fürs Leben. In der neuesten Podcastfolge von Kopfsalat erzählt er von seinen eigenen Mobbingerfahrungen während der Schulzeit und wie er nun Jugendlichen helfen möchte. “Ich denke, es ist generell gut, wenn man ein Problem hat, dass man mit anderen darüber redet”, so der Schauspieler, der versucht allen Hilferufen nachzugehen. Als weitere Gesprächspartnerin erläutert Dr. Nurgül Atas, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, die Gründe und Auswirkungen von Mobbing. “[Mobbing] schränkt die Entfaltung der Persönlichkeit ein”, so die Fachärztin, und könne ein Risikofaktor für Depression sein. Dr. Nurgül Atas und Schauspieler Adriaan van Veen sind sich einig, dass Betroffene nicht mit den Mobbingerlebnissen alleine bleiben, sondern sich Vertraute suchen sollten. Die Nummer gegen Kummer, Vertrauenslehrer*innen und Schulpsycholog*innen können dabei eine erste Anlaufstelle sein. “Es ist das Wichtigste, dass man das Ganze nicht für sich behält, dass man mit seinen Freund*innen darüber redet, dass man mit der Familie darüber redet [...]”, legt Adriaan den Hörer*innen ans Herz. Die Moderator*innen Sonja Koppitz und Sara Steinert zeigen weitere Hilfsangebote auf und verabschieden sich mit den Worten “Ihr seid genau richtig so wie ihr seid”. Kopfsalat – Der Freunde fürs Leben-Podcast über Depressionen, Gefühle und den ganzen anderen Salat im Kopf erscheint monatlich und ist auf frnd.de sowie auf iTunes, Spotify, Deezer und Audio Now abrufbar. Er wird als Projekt der Deutsche DepressionsLiga e.V. im Rahmen der Selbsthilfeförderung durch die Techniker Krankenkasse (TK) gefördert. Seit 2001 klärt der gemeinnützige Verein Freunde fürs Leben e.V. Jugendliche und junge Erwachsene über seelische Gesundheit, Depression und Suizid auf. Denn durch gezielte Informationsvermittlung über Warnsignale, Hilfsadressen und Therapiemöglichkeiten ist Suizidprävention möglich. Mit kreativen und jugendlichen Projekten und Kampagnen wollen Freunde fürs Leben mehr Akzeptanz für die Tabuthemen Depression und Suizid erzeuge Die Techniker Weitere Informationen und Bildmaterial unter presse@frnd.de.
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Neue Podcast-Folge "Kopfsalat": Der Krisendienst - Wie schützt ein Telefonat vor Suizid? (Fri, 12 Feb 2021)
Wenn bei Benjamin Ochel das Telefon klingelt, ist der Anlass meist kein freudiger. Wie hilft man am Telefon Menschen, die depressiv oder sogar suizidgefährdet sind? Im Gespräch mit den Moderatorinnen Sonja Koppitz und Sara Steinert erzählt der Seelsorger des Berliner Krisendienstes, wie ein Griff zum Hörer ein erster Schritt sein kann. “Das Wichtigste ist erstmal, dass wir überhaupt da sind und dass es eine Ansprechmöglichkeit gibt. Denn oftmals ist es einfach schwierig, jemanden zu finden, dem man vertrauen möchte”, sagt Benjamin Ochel über das Hilfsangebot. Dabei ist es den Sozialarbeiter*innen und Psycholog*innen wichtig, jede Art von Krise ernst zu nehmen, keine schnellen Lösungsvorschläge zu geben und individuell auf die Hilfesuchenden einzugehen. Denn “Krise wird durch die Person definiert, die bei uns anruft”, so Ochel. Wie jemandem geholfen wird, der in einer Depression steckt, erläutert er ebenso wie die Vorteile, die ein Telefonanruf mit sich bringt. Gerade die Anonymität und Unverbindlichkeit könne helfen, sich Hilfe zu suchen. Neben Betroffenen wenden sich auch Angehörige an den Berliner Krisendienst, oft mit der Frage, wie sie nahestehende Menschen in Krisen dazu animieren können, Hilfe anzunehmen. “Vielleicht erzählen Sie einfach, was Sie erlebt haben, als Sie beim Krisendienst angerufen haben”, gibt Benjamin Ochel als Tipp. Zum Abschluss erzählt er, warum ihm sein Job trotz aller Herausforderungen Spaß macht und weist auf das Berliner Netzwerk für Suizidprävention mit vielen weiteren Hilfsangeboten hin. Kopfsalat – Der Freunde fürs Leben-Podcast über Depressionen, Gefühle und den ganzen anderen Salat im Kopf erscheint monatlich und ist auf frnd.de sowie auf iTunes, Spotify, Deezer und Audio Now abrufbar. Er wird als Projekt der Deutsche DepressionsLiga e.V. im Rahmen der Selbsthilfeförderung durch die Techniker Krankenkasse (TK) gefördert. Seit 2001 klärt der gemeinnützige Verein Freunde fürs Leben e.V. Jugendliche und junge Erwachsene über seelische Gesundheit, Depression und Suizid auf. Denn durch gezielte Informationsvermittlung über Warnsignale, Hilfsadressen und Therapiemöglichkeiten ist Suizidprävention möglich. Mit kreativen und jugendlichen Projekten und Kampagnen wollen Freunde fürs Leben mehr Akzeptanz für die Tabuthemen Depression und Suizid erzeuge Die Techniker Weitere Informationen und Bildmaterial unter presse@frnd.de.
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DDL-Schirmherr Torsten Sträter spricht mit Eckart von Hirschhausen über Depression. (Thu, 28 Jan 2021)
Zur Pressemitteilung
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Neue Folge Podcast "Kopfsalat": Depressiv seit Corona? (Fri, 15 Jan 2021)
Isolation, mehr Zeit fürs Gedankenkarussell, fehlende Strukturen und eine vage Zukunft: Kann Corona eine Depression auslösen? Darüber sprechen die Moderatorinnen Sonja Koppitz und Sara Steinert mit der psychologischen Psychotherapeutin Dr. Alena Rentsch von HelloBetter in der neuesten Folge des Frnd-Podcasts Kopfsalat. “Die Frage ‘Wie gehts dir?’ und ‘Wie gehts dir wirklich?’ bekommt auf einmal eine ganz andere Bedeutung in dieser Zeit”, stellt die psychologische Psychotherapeutin fest. Was die Pandemie mit der Psyche macht und welche Symptome gerade jetzt verstärkt werden, ist ebenso Thema wie die Frage, ob die soziale Isolation nicht auch schützen kann. “Ich würde sagen [der soziale Rückzug] ist ein vermeintlicher Vorteil: Kurzfristig können wir sagen, das hilft vielleicht, sich nicht anzustecken, [...] aber langfristig ist genau das depressionsfördernd”, so Dr. Alena Rentsch. Das Trio sammelt Tipps gegen seelische Tiefs und erklärt, wie Bewegung, Gespräche mit den Liebsten und die Magie der kleinen Dinge gerade jetzt helfen können. “Was wir [aus der Pandemie] lernen können, ist, unsere eigenen Bedürfnisse und Gefühle ernst zu nehmen”, sagt die psychologische Psychotherapeutin. Es sei wichtig anzuerkennen, gerade nicht zu wissen, was das Richtige für die Psyche sei, aber aktiv zu bleiben, um es herauszufinden. Kopfsalat– Der Freunde fürs Leben-Podcast über Depressionen, Gefühle und den ganzen anderen Salat im Kopf erscheint monatlich und ist auf frnd.de sowie auf iTunes, Spotify und Deezer abrufbar. Er wird als Projekt der Deutsche DepressionsLiga e.V. im Rahmen der Selbsthilfeförderung durch die Techniker Krankenkasse (TK) gefördert. Die Techniker Weitere Informationen und Bildmaterial unter presse@frnd.de.
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PRESSEMITTEILUNG: (Thu, 31 Dec 2020)
Ergebnisse der Umfrage der Deutschen DepressionsLiga e.V. zum Thema „Corona und Depression“ Angst vor Einsamkeit. Verstärkung der Depression. Entschleunigung. Außerdem: Tipps für die psychische Gesundheit während der Corona-Krise. Bonn, 31. Dezember 2020 – Angst vor Einsamkeit, Angst vor der Zukunft, Verstärkung der Depression – das sind drei häufig genannte Antworten auf die Frage, wie sich die Corona-Pandemie, die Maßnahmen sowie die Lockdowns auf die Psyche auswirken. Die Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL) hat unter ihren Mitgliedern bundesweit eine Umfrage durchgeführt zum Thema Corona und Depression. Es handelt sich um keine klassische statistische Erhebung mit „Ja-/Nein“-Antworten zum Ankreuzen, sondern um eine Umfrage mit der Möglichkeit, persönlich zu antworten. Um einen Einblick in das Gefühlsleben von Menschen in Deutschland (insbesondere von Menschen, die an Depression erkrankt sind) zu erhalten. Laut aktuellen Erhebungen erkranken in der Bundesrepublik im Laufe eines Jahres 8,2 Prozent der Bevölkerung an Depression, was 5,2 Millionen Menschen entspricht. Die DDL hat ihren Mitgliedern sechs Fragen gestellt. In der Folge zitieren wir die Fragen und einige Antworten darauf als Beispiele. Zusammenfassend sind drei Dinge bemerkenswert: Die Mehrheit der Betroffenen fürchten durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen (insbesondere Kontakt-Beschränkungen) Isolation, Einsamkeit sowie den Wegfall der Tagesstruktur – eine Tagesstruktur ist insbesondere für Depressive wichtig. Über die Hälfte der Betroffenen gibt an, dass durch die Corona-Krise bzw. durch die Maßnahmen die Depression stärker geworden ist. Menschen, die an Depression erkrankt sind, sehen in den Lockdowns allerdings auch positive Dinge. Hier wird insbesondere häufig das Wort „Entschleunigung“ genannt. Viele wünschen sich für die Zukunft, dass das Leben nach der Corona-Pandemie weg geht vom „Höher, Schneller, Weiter“ und vom Leistungsdruck. Menschen mit Depressionen haben Erfahrung mit schweren persönlichen Krisen – und können anderen Menschen Ratschläge geben, wie man psychisch gut durch die Corona-Krise kommt. Die Fragen und einige Antworten: 1. Welche Einflüsse (positiv wie negativ) hatte der erste Lockdown auf Ihre Depression? „Er schürte Ängste, Unsicherheit und schnitt mich fast komplett von meinem sozialen Umfeld ab. Ich sehe viele Ähnlichkeiten zu den schwereren Phasen meiner Depression. Oft erwische ich mich bei dem Gedanken, dass sich mein Leben im Lockdown eigentlich nicht von dem in den sehr dunklen depressiven Phasen unterscheidet. Sozial isoliert usw. bin ich dann auch. Nur anders.“ „Positiv war die Entschleunigung, das Innehalten und Besinnen aufs Wesentliche. Das brauche ich sowieso - auch in guten Phasen - und kann keinem Menschen schaden.“ „Corona hat meine Depression verschlimmert.“ „Die Depression hat sich sehr verschlechtert , da dadurch die komplette Tagesstruktur und sozialen Kontakte fast völlig zu erliegen gekommen sind. Besonders, da ich alleine lebe. Umso schlimmer, dass wir das jetzt noch mal mitmachen müssen. Inzwischen stellen sich auch wieder Suizidgedanken ein.“ „Der 1. Lockdown hat Depression, Ängste und Gefühle von Einsamkeit verstärkt. Die allgemeine Entschleunigung habe ich aber als wohltuend empfunden.“ 2. Fühlen Sie seit Beginn der Corona-Pandemie Ihre Depression stärker/schwächer? „Ich fühle sie stärker denn je, weil Einschränkungen in dieser Form zu sehr schlimmen Gedanken führen können. Oder schon passiert ist. Eigentlich ist das Leben ja okay, aber wenn es so weiter geht, denke ich nicht, dass ich es überhaupt noch mal schaffe, in Arbeit zu kommen.“ „Während des Lockdowns ist es schlimmer.“ „Über den Sommer schwächer (Lockerungen/Kontakte möglich), seit 2. Lockdown wieder verstärkt (antriebslos, mutlos, Schlafstörungen).“ 3. Welche Gefühle haben Sie jetzt, während des 2. Lockdowns? „Angst, Hilflosigkeit, Zukunftsangst, Einsamkeit.“ „Angst, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Panik, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit.“ „Es hört nicht auf, und die Zuversicht, dass man das Problem in Griff bekommt, schwindet. Und die völlig unklaren Regeln helfen dabei auch nicht weiter.“ „Erstmalig fühle ich mich eingeengt, weil man auch schlecht Arzttermine wahrnehmen kann.“ „Gemischte Gefühle, die Unsicherheit ist nach wie vor da; die gefühlte Ohnmacht in der Situation, Zukunftsängste.“ „Resignation, verstärkte Einsamkeit, Frustration, Angst (vor Alleinsein), Überforderung mit dem täglichen Leben.“ „Angst vor der erneuten Isolation / Wegfallen sozialer Kontakte.“ „Angst vor Jobverlust, gleichzeitig Hoffnung auf Entschleunigung.“ 4. Welche Lockdown-Maßnahmen wirken sich Ihrer Meinung nach negativ auf die Depression aus? „Die Beschränkung der sozialen Kontakte wirkt sich negativ aus.“ „Das Sportverbot ist sehr negativ. Es ist wieder kein persönlicher Kontakt möglich. Positiv ist lediglich, dass ich weniger Geld ausgebe.“ „Die Unberechenbarkeit der Regierung.“ „Schließung Selbsthilfegruppen, weniger echte Kontakte.“ „Keine realen Kontakte, keine Selbsthilfegruppen-Treffen, Therapiegespräche nur am Telefon.“ „Für mich ist das Schließen des Sportstudios die einschneidendste Maßnahme, denn mir geht es besser, wenn ich regelmäßig Sport mache. Geschlossene Konzertsäle kann ich verschmerzen, wenn das nicht ewig dauert. Ich vermisse die alltäglichen Umarmungen. Die Entschleunigung wirkt sich positiv auf die Depression aus, ich muss jetzt nicht mehr so viel tun. Wenn das allerdings monatelang dauert, wovon ich ausgehe, fürchte ich schon, dass mich das Richtung Depression ziehen wird.“ „Das Schließen der Cafés und Restaurants ist negativ, das Verbot von Veranstaltungen mit Zusammenkünften von Menschen, der erschwerte Zugang oder nur digitale Zugang zu Psychotherapie, der mangelnde soziale Kontakt, die wegfallenden Alltagswege, Routinen und Begegnungen außerhalb des eigenen Hauses, die Negativberichterstattung der Medien, die Angst und Distanz mancher Menschen.“ 5. Welche Maßnahmen haben Sie selbst ergriffen, damit Sie psychisch gut durch die Corona-Krise kommen? Was würden Sie anderen depressiv erkrankten Menschen empfehlen? „Aktivierung der Hobbys: lesen, malen, schreiben. Bewegung im Freien. Telefonieren mit Familienmitgliedern.“ „Auf Ernährung, Bewegung, Tagesstruktur und vor allem im Kontakt bleiben mit Menschen, auch wenn es nur virtuell ist.“ „Achtsamkeit, Meditation, Entspannung, sich Gutes tun.“ „Bewegung, Bewegung, Bewegung! Hilfsangebote wie Therapien und Medikamente konsequent weiterbetreiben.“ „Dinge, die mir guttun: Wanderungen, meinem Hobby Fotografie nachgegangen, mich in dem Umfang, in dem es erlaubt war, mit Freundinnen getroffen. Unter meinen Freundinnen sind einige, die ich seit langem aus der psychiatrischen Tagesklinik kenne, so dass wir uns gegenseitig unterstützen konnten.“ „Eine Lichtlampe mit hoher Lux-Zahl anschaffen für die dunkle Zeit alleine. Sich zum Spazierengehen zwingen. Meine Hunde helfen mir dabei.“ „Feste Zeiten für Hobbies und ein Tagebuch führen helfen mir ganz gut.“ „Ich habe den Medienkonsum reduziert, um mich nicht komplett verunsichern zu lassen.“ „Ich habe mir neue Herausforderungen zur Ablenkung gesucht, z.B. eine Serie in anderer Sprache zu schauen oder zu zeichnen.“ „Ich versuche, mir so weit wie möglich, eine neue Tagesstruktur zu geben (regelmäßige Essenszeiten, genug Bewegung an der frischen Luft, telefonische Kontakte), aber es kostet mich viel Kraft und oft auch viel Überwindung. Ich rate anderen, Kontakte, die gut tun, so gut es geht aufrecht zu erhalten und nicht zu streng mit sich selbst zu sein, wenn es nicht immer klappt.“ „Wichtig ist die Beschäftigung mit sich selbst, in aller Ruhe. Nach innen hören, statt permanente Ablenkung zu suchen. Tagebuch führen und im Hier und Jetzt sein.“ 6. Sie haben für 2021 drei Wünsche frei – welche sind das? Am häufigsten wird genannt: Gesundheit und Ende von Corona Außerdem: „1. Dass Tempo aus dem gesellschaftlichen Leben genommen wird, dass man mehr Zeit hat, sich mit den wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen. 2. Dass es mal wieder ein Jahr ohne depressive Phase wird. 3. Das Unternehmen bewusster wird - gerade auch im Rahmen der Pandemie -, dass Menschen keine Maschinen sind und emotional pendeln - ob gesund oder psychisch krank.“ „Die Geschwindigkeit der heutigen Zeit verringern, die Macht des Geldes und des Konsums durch innere Zufriedenheit ersetzen, die Zerstörung der Erde sofort stoppen.“ „Menschen wieder berühren, in den Arm nehmen können; wieder Kulturveranstaltungen wie z.B. Konzerte erleben können; dass meine Angehörigen gesund bleiben.“ „Coronafreie Gesellschaft; mehr gesellschaftliche Akeptanz für die Schwachen und Kranken (auch die psychisch Kranken); Ende der Ellbogengesellschaft.“ Dies ist ein kleiner Einblick in die Umfrage und Antworten. Die DDL hat derzeit circa 900 Mitglieder. 252 haben an der Umfrage teilgenommen. Die Altersgruppe: 18 bis 79 Jahre; Hauptanteil der Teilnehmer waren die 40- bis 59-Jährigen (58,66 %). 37 % der Teilnehmer sind männlich, 62 % weiblich, 1 % divers. Fazit: Der Deutschen DepressionsLiga e.V. ist bewusst, dass zur Eindämmung der Corona-Pandemie Regeln und Maßnahmen notwendig sind. Diese aber sollten insbesondere mit Blick auf das neue Jahr 2021 mit Augenmaß und vor allem nachvollziehbar aufgestellt werden. Immer wieder neue und andere politische Entscheidungen bzw. das kurzfristige Aufheben von bereits getroffenen Entscheidungen und Maßnahmen seitens der Politik sorgt für noch mehr Ängste und Verunsicherung. Die Politik muss den Menschen Mut machen, durchzuhalten. Nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten – beispielsweise ohne große bürokratische Hürden finanzielle Hilfen gewähren und auszahlen. Viele Menschen fühlen sich allein gelassen und ohnmächtig – das darf nicht sein. Insbesondere mit Blick auf die kommenden ein, zwei Jahre: Wenn tatsächlich Menschen wegen Kurzarbeit und damit einhergehender finanzieller Einbußen, wegen Jobaufgabe (bspw. im Kunst- und Kulturbereich, in der Gastronomie) keine Perspektive mehr sehen und haben, ist zu befürchten, dass die Zahl der Depressionen und der Suizide steigt. Deshalb der Appell der Deutschen DepressionsLiga e.V. an die Bundesregierung und die Landesregierungen: Jeden einzelnen Menschen ernst nehmen und die Gemeinschaft und das Miteinander stärken! PDF-Download Gerne stellen wir auf Wunsch die Umfrageergebnisse zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Armin Rösl Vorstandsmitglied und Öffentlichkeitsbeauftragter Telefon: 07144-70489-60 E-Mail: a.roesl@depressionsliga.de Deutsche DepressionsLiga e.V.: Die Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL) ist eine bundesweit aktive Patientenvertretung für an Depressionen erkrankte Menschen. Sie ist eine reine Betroffenenorganisation, deren Mitglieder entweder selbst von der Krankheit Depression betroffen oder deren Angehörige sind. Die DDL ist als gemeinnützig anerkannt und finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Zuwendungen. Der Vorstand und die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich an ihren Zielen Aufklärung und Entstigmatisierung, an Angeboten der Hilfe und Selbsthilfe für Betroffene und an der Vertretung der Interessen Depressiver gegenüber Politik, Gesundheitswesen und Öffentlichkeit. Dabei wird stets auf Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie oder sonstigen Interessengruppen geachtet, diese ist auch in der Satzung festgeschrieben.
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Das Kinder- und Jugendtelefon: Unter 116 111 gibt’s Hilfe in allen Lebenslagen (Mon, 21 Dec 2020)
Junge Frau lächelt in die Kamera Neueste Folge von 'Vicky will’s wissen' stellt das Berliner Hilfsangebot vor – ab sofort abrufbar unter frnd.tv Auch wenn Weihnachten eine friedliche und besinnliche Zeit mit der Familie sein sollte, können die Feiertage gerade unter den aktuellen Kontaktbeschränkungen junge Menschen unter Druck setzen – Konflikte sind vorprogrammiert. Wenn ihre Sorgen zunehmen und sie sich in ihrem direkten Umfeld niemanden anvertrauen möchten, stellt das Kinder- und Jugendtelefon (KJT) eine kostenfreie und anonyme Anlaufstelle dar. In der neuesten Folge von Vicky will’s wissen stellt Moderatorin Vicky auf dem YouTube-Kanal von Freunde fürs Leben das Angebot des KJT in Berlin vor. Unter 116 111 können junge Menschen montags bis freitags zwischen 14 und 20 Uhr kostenfrei anrufen. Das Angebot ist komplett anonym, die Nummer des Anrufenden erscheint nicht auf der Telefonrechnung. Ob Einsamkeit, Liebeskummer, Mobbing oder Probleme zuhause und in der Schule – die Berater*innen des KJT haben für alle Themen ein offenes Ohr und helfen weiter. Eine Therapie kann die Hotline dennoch nicht ersetzen. “Junge Menschen machen den ersten Schritt, wenn sie merken, mir geht’s nicht gut. Dann rufen sie bei uns an und trauen sich, [...] darüber zu sprechen”, so Sabine Marx, Leiterin des KJT in Berlin. Neben der telefonischen bietet das KJT auch eine Online-Beratung an. Per Mail über seine Probleme zu reden, sei für die jungen Menschen manchmal einfacher, weil sie nicht direkt antworten müssten und ihre Fragen vorformulieren könnten, stellt Beraterin Henriette fest. Das Feedback der Hilfesuchenden am Ende des Gesprächs sei durchweg positiv. Einfach mal sprechen zu können, ohne Bewertung und zu viele Ratschläge, die auf einen niederregnen, helfe den Kindern und Jugendlichen, mit ihren Problemen besser klar zu kommen. Seit 2001 klärt der gemeinnützige Verein Freunde fürs Leben e.V. Jugendliche und junge Erwachsene über seelische Gesundheit, Depression und Suizid auf. Denn durch gezielte Informationsvermittlung über Warnsignale, Hilfsadressen und Therapiemöglichkeiten ist Suizidprävention möglich. Mit kreativen und jugendlichen Projekten und Kampagnen wollen Freunde fürs Leben mehr Akzeptanz für die Tabuthemen Depression und Suizid erzeugen. Die aktuelle Folge wird als Projekt der Deutsche DepressionsLiga e.V. mit dem Verein Freunde fürs Leben e.V. im Rahmen der Selbsthilfeförderung durch die Techniker Krankenkasse (TK) gefördert. Weitere Informationen unter presse@frnd.de. Gefördert durch: Die Techniker
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Neue Folge "Laut gedacht": Model Vivian Cole spricht über ihre Depressionen und ihren Weg ins Glück (Thu, 17 Dec 2020)
Drei lächelnde junge Frauen Laut gedacht mit Vivian Cole GNTM-Kandidatin über ihren Weg in ein glückliches Leben: Wie Body Positivity, Meditation und Tagebuchschreiben ihr geholfen haben Sie ist schön und krank. Model Vivian Cole hat 2020 bei Germany's Next Topmodel den neunten Platz belegt. Mit nur neun Jahren bekam sie die Diagnose Depression und Borderline Persönlichkeitsstörung. In der neuesten Folge des Frnd-Podcasts Kopfsalat sprechen die Moderatorinnen Sara Steinert und Sonja Koppitz mit Vivian Cole über ihren Weg zur und mit der Diagnose und warum sie öffentlich über ihre Depression und seelische Gesundheit spricht. In unzähligen Besuchen bei Psycholog*innen und Klinikaufenthalten hat Vivian Cole seit ihrer Kindheit bis heute an den Ursachen für ihre Depression gearbeitet. Mit dem Schritt, in der Öffentlichkeit über ihre Krankheit und Gefühle zu sprechen, will sie dazu beitragen, dass psychische Erkrankungen enttabuisiert werden. “Ich habe selbst so viele schlechte Erfahrungen gemacht [...] und möchte nicht, dass andere das Gefühl haben, sie sind alleine mit etwas. Ich möchte gegen die ganzen Stigmen in der Gesellschaft ankämpfen”, sagt das Model. Die öffentliche Aufmerksamkeit und der Austausch mit ihren Followern seien herausfordernd, daher wäge Vivian regelmäßig ab, was sie schaffen kann, aber auch, wo ihre Grenzen liegen. Ihr persönlicher Tipp für ein glückliches Leben: Sich selbst annehmen und die Depression nicht verdrängen. “Ich habe mich immer als meinen eigenen Feind gesehen [...], aber ich habe gelernt, dass ich mein eigener bester Freund bin. Ich habe es für mich in der Hand zu sagen: Hey, es kann besser werden”, so die ehemalige GNTM-Kandidatin. Kopfsalat – Der Freunde fürs Leben-Podcast über Depressionen, Gefühle und den ganzen anderen Salat im Kopf erscheint monatlich und ist auf frnd.de sowie auf iTunes, Spotify und Deezer abrufbar. Er wird als Projekt der Deutsche DepressionsLiga e.V. mit dem Verein Freunde fürs Leben e.V. im Rahmen der Selbsthilfeförderung durch die Techniker Krankenkasse (TK) gefördert. Die Techniker Weitere Informationen und Bildmaterial unter presse@frnd.de.
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(Tue, 24 Nov 2020)
Annette Weddy Weitermachen!... …das war das Motto von Annette Weddy. Sie ist am 22. November 2020 einen plötzlichen Herztod gestorben und wir müssen jetzt ohne Annette weitermachen. Das tun wir ganz in ihrem Sinne: den Betroffenen eine Stimme geben und Mut machen. So, wie sie es selbst getan hat - unter anderem mit ihrem Beitrag in der DDL-Broschüre "Lichtblicke" (daraus stammt unser Foto). Annette war Gründungsmitglied der Deutschen DepressionsLiga e.V (DDL), sie war Vorstandsmitglied und hat auch nach ihrer Vorstandszeit bei Veranstaltungen und Aktionen engagiert die Ziele der DDL vertreten. Annette war eine mutige Frau im Kampf gegen die Stigmatisierung depressiv Erkrankter. Unvergessen ihr engagierter Auftritt als DDL-Vertreterin bei der TV-Sendung „Hart aber fair“ 2015 nach dem durch den Co-Piloten gesteuerten Absturz eines German Wings-Flugzeuges in den französischen Alpen. Wir sind fassungslos und sehr traurig. Im Namen des Vorstandes der Deutschen DepressionsLIga e.V. spreche ich den Hinterbliebenen unser tiefempfundenes Mitgefühl aus. Waltraud Rinke Vorsitzende der Deutschen DepressionsLiga
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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK): Auflärungsprojekt „Postpartale Depression“ (Tue, 10 Nov 2020)
Tabuthema „Postpartale Depression“ Erschöpfung, tiefe Traurigkeit bis hin zu Suizidgedanken - 15-20 Prozent aller Mütter erkranken an einer sogenannten postpartalen Depression. Die Dunkelziffer ist hoch. Um betroffene Eltern und Angehörige in einer solchen psychischen Krise nach der Geburt eines Kindes zu unterstützen, hat der BApK das Projekt „Postpartale Depression“ ins Leben gerufen. „Wir möchten mit unserem Projekt dazu beitragen, dass das Thema enttabuisiert wird und Betroffene und Angehörige schnelle und effiziente Hilfe erhalten“, so der Verband. Hierzu finden Mütter und Väter ab sofort online auf der Webseite www.bapk.de/projekte/postpartale-depression.html Unterstützung durch u. a. Selbsteinschätzungstests, Listen von bundesweiten Fachberatern, sowie Videos und Interviews mit Betroffenen. Auch eine telefonische Beratung beim "Seelefon" ist eingerichtet.
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Corona: Hilfsangebote für Menschen mit Depression (Tue, 03 Nov 2020)
Hilfe per Telefon und E-Mail Die Mailberatung der Deutschen DepressionsLiga bietet Unterstützung für an Depression erkrankte Menschen und deren Angehörige. Die Telefonseelsorge und das „Seelefon“ des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) unterstützen bei psychischen Belastungen. Das Land Baden-Württemberg hat eine Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen eingerichtet. Unter der kostenfreien Nummer 0800 377 377 6 erhalten Betroffene professionelle Hilfe. Die Bundespsychotherapeutenkammer hat einen Wegweiser für psychisch kranke Menschen in der Coronakrise veröffentlicht. Die Robert-Enke-Stiftung bietet werktags von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 05105 77 55 55 33 telefonische Beratung an. Die Selbsthilfeinitiative Konstanz bietet unter der Email-Adresse selbsthilfearbeit@riehle-dennis.de Unterstützung für psychisch belastete Personen. E-Mail-Beratung für junge Menschen U25 Deutschland und Jugendnotmail beraten junge Menschen per E-Mail. Hilfe bei Suizidgefahr Einen Überblick auf Hilfen bei Suizidgefahr bietet die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS). Der Arbeitskreis Leben (AKL) bietet Unterstützung in Lebenskrisen und bei Selbsttötungsgefahr. Kostenlose Online-Angebote Die Universität Bern bietet ein Online-Selbsthilfeprogramm für psychische Belastungen rund um Covid-19 an, das im Rahmen einer Studie kostenlos und anonym verwendet werden kann. Es richtet sich an Personen ab 18 Jahren, die sich aufgrund der aktuellen Situation psychisch belastet fühlen bzw. depressive Symptome haben. Zum Programm "Selfapy" bietet Online-Kurse bei psychischen Belastungen, deren Kosten von einigen Krankenkassen übernommen werden. Die Kosten für den Depressions-Kurs werden bei Ausstellung eines Rezepts durch Ärzt*in oder Psychotherapeut*in von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Zur Seite von Selfapy "HelloBetter" möchte mit bewährten Strategien aus der Kognitiven Verhaltenstherapie helfen, während der Zeit der COVID-19-Pandemie die psychische Gesundheit zu stärken. Zur Seite von Hellobetter Verhaltenstherapeutisches Kurzprogramm Um psychisch gesund zu bleiben während der Corona-Krise, bietet das Max-Planck-Institut für Psychiatrie ein verhaltenstherapeutisches Kurzprogramm für zuhause an. Kurzprogramm des MPI (PDF-Download) Telemedizinische Unterstützung in Corona-Zeiten Freunde fürs Leben (FRND) bietet umfangreiche Informationen über Angebote im Online-Therapiebereich sowie über wichtige Anlaufstellen in Krisensituationen. Der Verein wird unterstützt von der Deutschen DepressionsLiga. Zur Seite von FRND mAIndcraft bietet mit der Initiative #BleibPsychischGesund eine kostenfreie webbasierte Video-Hotline für psychologische Soforthilfe. Zur Seite von #BleibPsychischGesund Selbsthilfe und Corona Auf der Seite der Nationalen Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen (NAKOS) finden Sie Informationen rund um das Thema Selbsthilfe und Corona. Zur Seite von NAKOS Was einem unserer Mitglieder geholfen hat, lesen Sie hier.
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Frühe Hilfen Dortmund: "Wie Mamas Welt wieder farbig wurde" - Ein Wegweiser zum Thema Wochenbettdepression (Wed, 21 Oct 2020)
Die Stadt Dortmund hat mit Claudia Gliemann ("Papas Seele hat Schnupfen") ein Buchprojekt umgesetzt, in dem es um postpartale Depression geht und das exemplarisch am Beispiel einer Familie aus Dortmund den Weg zur Hilfe zeigt, die entsprechenden Einrichtungen der Stadt erklärt und die entsprechenden Ansprechpartner nennt. Das Buch wird von der Stadt Dortmund kostenlos an entsprechende Stellen verteilt. Weitere Informationen finden Sie im Flyer (PDF-Download)
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(Sat, 10 Oct 2020)
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