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Lesen sie aktuelle Neuigkeiten über Erkenntnisse und Berichte aus dem Bereich Gesundheit, Psyche und Wissenschaft zum Thema Depressionen und Ängste.

Nachrichten der Deutschen DepessionsLiga e.V.

Newsletter 02/2019 erschienen (Fri, 15 Feb 2019)
Unseren neuen Newsletter mit aktuellen Informationen rund um die Themen Depression, Soziales und Gesundheitswesen finden Sie hier: PDF-Download oder in unserem Newsletter-Archiv
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MUT-TOUR 2019 – Teilnahme-Interessierte gesucht (Fri, 01 Feb 2019)
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PRESSEMITTEILUNG: Große Koalition sprengt die gute Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen und Selbsthilfe (Tue, 29 Jan 2019)
PRESSEMITTEILUNG Große Koalition sprengt die gute Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen und Selbsthilfe Stellungnahme der Deutschen DepressionsLiga e.V. zur aktuell geplanten Änderung im Bereich „Förderung der Selbsthilfe“ (Artikel 8a, Paragraf 20h) des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG). Bonn, 29. Januar 2019 – Auf den ersten Blick erscheint die Änderung, welche die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD im TSVG im Bereich „Förderung der Selbsthilfe“ plant, sinnvoll: Für Selbsthilfegruppen sollen die finanziellen Fördermittel der Krankenkassen ab 2020 „einheitlich und gemeinschaftlich verausgabt“ werden. Heißt: Die beiden bisherigen Förderungsarten – pauschal und projektbezogen – werden zusammengelegt und einheitlich durch ein Gremium vergeben. Die Große Koalition verspricht sich davon mehr Transparenz und Einheitlichkeit sowohl für die Kassen als auch für die Selbsthilfe. Die Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL) als eine von der vorgesehenen Änderung betroffene Selbsthilfeorganisation sieht das anders. Bei der individuellen Selbsthilfeförderung geht es um die unterschiedlichsten großen und kleinen Projekte, die allerdings immer auf die speziellen Zielsetzungen der jeweiligen Selbsthilfeorganisation zugeschnitten sind. Die bisherige Praxis – Ansprechpartner auf beiden Seiten, die diese unterschiedlichen Zielsetzungen kennen und das Wissen darum gezielt einsetzen können – garantiert einen optimalen Einsatz der vorhandenen individuellen Fördergelder. Die im Gesetzesentwurf vorgesehene Streichung dieser individuellen Zusammenarbeit und deren Ersatz durch kassenartenübergreifende Vergabe der bisherigen individuellen Förderungen durch ein Gremium verhindert diese konstruktive Zusammenarbeit. Die Vergabe wird zur anonymen Tätigkeit und sprengt die bis dato gute Vernetzung zwischen Krankenkassen und Selbsthilfe. Die DDL fordert, die geplante Änderung nicht umzusetzen und keine zusätzliche Bürokratie und Hürden aufzubauen. Die individuelle Selbsthilfeförderung funktioniert ausgezeichnet, es gibt keine Notwendigkeit, den Artikel zur „Förderung der Selbsthilfe“ zu ändern, geschweige denn, beide Förderarten in einen Topf zu werfen. Projekt- und Pauschalförderung sind zu unterschiedlich, es gelten jeweils andere Anforderungen. Die Zusammenarbeit mit den Kassen in Sachen projektbezogene Förderung funktioniert sehr gut. Warum? Weil man eben im direkten, persönlichen und intensiven Austausch ist, weil die jeweilige Kasse und die Selbsthilfeorganisation gemeinsam und in enger Absprache zum Wohle der Betroffenen etwas auf die Beine stellen. Diese Individualität, diese Vernetzung und Zusammenarbeit würde durch die geplante Änderung wohl nicht mehr möglich sein. Zum Bedauern der Selbsthilfeorganisationen, die dann Gefahr laufen, nur noch als anonyme Nummern im System gesehen und behandelt zu werden. Mit freundlichen Grüßen Armin Rösl Vorstandsmitglied und Öffentlichkeitsbeauftragter Telefon: 07144-70489-60 E-Mail: a.roesl@depressionsliga.de Pressemitteilung als PDF-Download
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Bundesverdienstkreuz für "Freunde fürs Leben" (Wed, 19 Dec 2018)
Diana Doko und Gerald Schombs (Foto: Tom Wagner) Wir gratulieren Diana Doko und Gerald Schombs (Foto: Tom Wagner) zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes! Sie sind die Gründer des Vereins "Freunde fürs Leben”, den wir bei Projekten unterstützen. Diana Doko und Gerald Schombs haben Freunde fürs Leben e.V. im Jahr 2001 gegründet und wurden nun für ihren Einsatz in der Suizidprävention ausgezeichnet. Liebe Grüße von Euren Freunden der Deutschen DepressionsLiga e.V.!
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Bundesrat spricht sich gegen gestufte Versorgung in der Psychotherapie aus (Mon, 17 Dec 2018)
Ärzteblatt: Der Bundesrat hat sich gegen die von der Bundesregierung geplante „gestufte und gesteuerte“ Versorgung in der psychotherapeutischen Behandlung ausgesprochen. Die Länderkammer plädierte dafür, die aus dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vorgesehene Regelung zu streichen, heißt es in einer Stellungnahme der Länderkammer. Weiterlesen
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Protest gegen Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG): Änderungen bei gestuftem Zugang zur Psychotherapie wahrscheinlich (Fri, 14 Dec 2018)
Ärzteblatt: Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dürfte noch in zahlreichen Punkten im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens verändert werden. Ein Punkt darunter wird die umstrittene geplante zusätzliche „gestufte und gesteuerte Versorgung vor einer psychotherapeutischen Behandlung“ sein, wie am 13.12.2018 die erste Lesung im Bundestag aufgezeigt hat. Das Gesetz soll voraussichtlich im Frühjahr 2019 in Kraft treten. Der Bundesrat muss nicht zustimmen. Weiterlesen
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Stellungnahme zum "Terminservice- und Versorgungsgesetz" (Sun, 09 Dec 2018)
09. Dezember 2018, Bonn: Die Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL) sieht in dem Regierungsentwurf zum "Terminservice- und Versorgungsgesetz" (TSVG) und insbesondere in dem sehr kurzfristig in den Kabinettsentwurf eingefügten Passus zur Einführung einer vorgeschalteten Stelle, die Indikation und Dringlichkeit einer psychotherapeutische Behandlung prüft, eine zusätzliche Hürde zu einer schnellen und vertrauensvollen Therapie. "Wir lehnen diesen Entwurf strikt ab. Es kann nicht sein, dass Betroffene von psychischen Erkrankungen einen Hindernislauf bewältigen müssen, um eine Therapie zu erhalten", sagt DDL-Vorsitzende Waltraud Rinke. Es gebe keine Notwendigkeit, das Gesetz daraufhin und insbesondere nicht so kurzfristig zu verändern. Erst 2017 wurden die Psychotherapie-Richtlinien reformiert. Statt hier eine ehrliche Bilanz zu ziehen und in Absprache mit Betroffenenorganisationen und Ärzten die Richtlinien so zu strukturieren, dass sie für alle Sinn machen, unternimmt die Bundesregierung mit der geplanten Änderung des Paragrafen 92 einen Alleingang. Einmal mehr zeigt dies, dass an den Menschen vorbei entschieden wird. Kein Politiker scheint sich in die Lage von Betroffenen hineinversetzen zu wollen. Einer möglichen Therapie vorgeschaltete Untersuchungen und Entscheidungen kosten wertvolle Zeit - und können Betroffenen die letzte Kraft rauben. Die Deutsche DepressionsLiga e.V. schließt sich der Forderung der Online-Petition an und appelliert an die Bundesregierung, den geplanten Gesetzentwurf zurückzunehmen und mit Betroffenenorganisationen und Fachärzten zu diskutieren. Hier geht es zur Petition: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_10/_25/Petition_85363.nc.html Der Begründungstext der Petition: "Im Kabinettsentwurf des TSVG wurde kurzfristig ein Zusatz zum § 92 Abs.6a SGB V eingeführt. Er sieht eine „gestufte Steuerung“ von hilfesuchenden psychisch kranken Menschen vor: Ausgesuchte Ärzte und Psychotherapeuten, deren Qualifikation erst noch durch den Gemeinsamen Bundesausschuss definiert werden soll, sollen dann in Voruntersuchungen entscheiden, welchem Hilfs- bzw. Therapieangebot die Betroffenen zugeführt werden. Eine derartige Selektion, bevor eine Behandlung in Anspruch genommen werden kann, hebelt den freien Zugang zum ärztlichen oder Psychologischen Psychotherapeuten aus. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sind im Kabinettsentwurf nicht erwähnt, werden vermutlich aber auch noch in das Gesetzesvorhaben eingeschlossen." Armin Rösl Deutsche DepressionsLiga e.V. (Schriftführer & Öffentlichkeitsarbeit) Telefon: 07144 / 70489-60
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"Nachtcafé" - Sendung zum Thema Depression (Thu, 01 Nov 2018)
ARD: "Leben mit der Dunkelheit - Volkskrankheit Depression": Fast jeder fünfte Deutsche bekommt mindestens einmal in seinem Leben eine Depression. Gleichzeitig wird die Erkrankung noch immer häufig unterschätzt, nicht erkannt oder nicht ernst genommen. Das "Nachtcafé" widmet sich dem Thema. Zur Sendung in der Mediathek
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Depression - reden wir darüber! - Übergabe der Petition an das Bundesministerium für Gesundheit (Thu, 01 Nov 2018)
Übergabe der Petition an das Bundesministerium für Gesundheit Am 31. Oktober haben die DDL-Vorstandsmitglieder Waltraud Rinke (Vorsitzende), Ronald Münzer (re., Finanzen) und Armin Rösl (Öffentlichkeitsarbeit) im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Bonn die Petition für eine bundesweite Aufklärungskampagne zur Entstigmatisierung der Depression übergeben. In einem zweistündigen Gespräch mit Dr. Thomas Stracke, dem Referatsleiter für Psychiatrie, Neurologie und Pädiatrie, haben wir die Hintergründe zur Petition erläutert, die DDL und ihre Arbeit vorgestellt und Möglichkeiten erörtert, wie die DDL und das BMG künftig kooperieren können. Die Petition werde "nach oben weitergegeben", versprach der Referatsleiter. Das BMG zeigte sich beeindruckt von unseren Projekten (beispielsweise der Mut-Tour) und unserer Arbeit und bezeichnete sie bzw. die DDL als sehr wichtig. Wir haben einiges an Material dagelassen (unter anderem "Lichtblicke", "Papas Seele hat Schnupfen" von Claudia Gliemann und den Bildband "Mal gut, mehr schlecht" von Nora Klein) und am Ende des Treffens wurde vereinbart, dass wir in engem Kontakt bleiben. Fazit: Wir haben den Fuß drin im BMG. Mehr lesen Armin Rösl Deutsche DepressionsLiga e.V. (Schriftführer & Öffentlichkeitsarbeit) Telefon: 07144 / 70489-60
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PRESSEMITTEILUNG: „Echt krank.“: So fühlen sich Depressive (Mon, 15 Oct 2018)
PRESSEMITTEILUNG „Echt krank.“: So fühlen sich Depressive Deutsche DepressionsLiga e.V. präsentiert in Kooperation mit der Agentur GREY multimediale Aufklärungskampagne gegen Vorurteile und Missverständnisse. Bonn, 15.10.2018 – Durch eindrucksvolle Illustrationen und einen besonderen Kniff können sich Menschen ein Bild davon machen, wie sich Depressionen anfühlen. Anlässlich der bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit vom 10. bis 20. Oktober ist dies ab sofort online für Betroffene und Angehörige erlebbar. Depressionen sind allgegenwärtig. Egal ob bei Prominenten, Freunden oder in der Familie. Fast jeder hatte schon einmal Kontakt mit Depressionen. Trotzdem sind sie, obwohl gerne als „Volkskrankheit“ bezeichnet, ein Tabuthema. Selbst wenn darüber gesprochen wird, ist die Diskussion oftmals bestimmt von Vorurteilen und Missverständnissen. Hinsehen. Verstehen. Zuhören. Unter dem Titel „Echt krank.“ hat die Agentur GREY in Zusammenarbeit mit der Deutschen DepressionsLiga e.V. Illustrationen zu verschiedenen Aspekten der Krankheit erstellt. Der Clou dabei: Illustrator Hajo Müller, selbst an Depressionen erkrankt, kreierte seine Motive aus Schilderungen anderer Patienten und eigenen Erlebnissen. So entstanden Bilder zu den Facetten Angst, Wut und Überforderung, die die Gefühle und die Weltsicht der Erkrankten sehr eindrucksvoll und ungeschönt wiedergeben. Die Kampagne geht noch einen Schritt weiter und gibt dem Betrachter die Möglichkeit, den Erkrankten selbst zuzuhören. Hierfür wurde auf den Plakaten eine Telefonnummer integriert. Wer diese Nummer angerufen hat, hörte die Stimme des jeweiligen Betroffenen und konnte dessen Geschichte aus erster Hand erfahren. Als Ergänzung der regional begrenzten Plakat-Kampagne können Betroffene und Angehörige die Motive nun auch online erleben: Auf www.depressionsliga.de werden in einem Video die Illustrationen und Schilderungen miteinander kombiniert. „Jeder kann sich von nun an den Film auf unserer Internetseite ansehen“, sagt DDL-Sprecher Armin Rösl. Auch das Teilen in Sozialen Medien ist wichtig, wie Carina, eine der Erkrankten, betont: „Mehr Verständnis bedeutet auch, dass man nicht für verrückt erklärt wird. Depression ist eine Krankheit, die man nicht sehen kann, deshalb ist es sehr schwer sie zu beschreiben. Aber je mehr Akzeptanz und Verständnis es gibt, desto einfacher wird es.“ Mit freundlichen Grüßen Armin Rösl Vorstandsmitglied und Öffentlichkeitsbeauftragter Telefon: 07144-70489-60 E-Mail: a.roesl@depressionsliga.de Zum Film bei Youtube Grey Kampagne Bild 1 Grey Kampagne Bild 2 Grey Kampagne Bild 3 Pressemitteilung als PDF-Download
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Woche der Seelischen Gesundheit (Sun, 30 Sep 2018)
Berliner Woche der Seelischen Gesundheit Aktionsbündnis Seelische Gesundheit: Unter dem Motto „Gestresste Gesellschaft – Was tun?“ findet vom 10. bis 20. Oktober die 12. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit statt. Anlässlich des Welttags der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober setzen die Initiatoren der Berliner Aktionswoche damit erneut ein Zeichen für einen offenen und toleranten Umgang mit psychischen Erkrankungen. In diesem Jahr soll der Fokus darauf gerichtet werden, welche Auswirkungen Stress in verschiedenen Lebensbereichen auf unsere seelische Gesundheit hat. https://aktionswoche.seelischegesundheit.net/berlin/aktuelles-berlin Bundesweit werden Veranstaltungen in zahlreichen Orten angeboten: https://aktionswoche.seelischegesundheit.net/bundesweit/veranstaltungen-bundesweit
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„Mal gut, mehr schlecht.“ Sensible Einsichten in die Innenwelten der Depression (Sat, 29 Sep 2018)
Plakat "Mal gut mehr schlecht" „Du sitzt in deiner Wohnung, siehst die Dinge um dich herum, dann wird das Licht immer weiter heruntergedimmt, du siehst immer weniger, bis nichts mehr da ist: so ist eine Depression.“ Eine hohe Anzahl von Menschen in der Bevölkerung leidet unter einer psychischen Erkrankung, deren unterschiedlich stark ausgeprägte Symptome für die Umwelt häufig schwer begreifbar und rätselhaft bleiben. Fotografien von Nora Klein beschreiben jenseits von Worten die Gefühlswelt depressiver Menschen. Gemeinsam mit Sabine Fröhlich, einer Projektteilnehmenden, stellt sie ihre Arbeit und den entstandenen Bildband vor. In einer anschließenden Diskussion wird Frau Fröhlich über ihre eigenen Erfahrungen sprechen und mit der Fotografin und Interessierten ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung wird von der Deutschen DepressionsLiga e.V. und der BARMER Selbsthilfeförderung unterstützt. Termine: Erfurter Woche zur Seelischen Gesundheit 2018: 15.10.18 18 Uhr Nerly Erfurt Marktstr.6 99084 Erfurt Berliner Woche der Seelischen Gesundheit 2018: 16.10.18 19 Uhr Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz Fehrbelliner Str. 92 10119 Berlin Tag der Inklusiven Hochschule Kiel: 06.11.2018 18 - 20 Uhr Fachhochschule Kiel Bunker D Schwentinestraße 11 24149 Kiel Anmeldung und Fragen bitte an: diversitaetsbeauftragte@fh-kiel.de Weitere Informationen in der Broschüre (PDF-Download)
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PRESSEMITTEILUNG: Mehr Kapazitäten für Selbsthilfe dank BARMER (Fri, 28 Sep 2018)
Eröffnung Geschäftsstelle in Bonn Bonn – Die Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL) hat jetzt einen festen Anlaufpunkt für ihre Mitglieder sowie für alle von Depression betroffenen Menschen und für Interessierte: Ab sofort ist die Selbsthilfeorganisation in ihrer neuen Geschäftsstelle in Bonn erreichbar. Möglich wurden die Einrichtung sowie die Einstellung einer hauptamtlichen Geschäftsstellenleiterin durch die finanzielle und ideelle Unterstützung der BARMER im Rahmen der Selbsthilfeförderung. Die Geschäftsstelle wird geleitet von Dagmar Siewertsen. Sie verfügt über eine langjährige Berufserfahrung in sozialen Bereichen. Die DDL als einzige bundesweit tätige Betroffenenorganisation ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und zählt aktuell über 700 Mitglieder, darunter 40 Selbsthilfegruppen. Die Einrichtung der neuen Geschäftsstelle ist ein wichtiger Schritt, um die Arbeit des ehrenamtlichen Vorstands sowie der vielen weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer professionell zu unterstützen. Mehr als 5,3 Millionen Menschen erkranken jährlich an einer Depression. Viele von ihnen suchen neben ärztlicher Hilfe Kontakt zu Selbsthilfegruppen, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. DDL-Vorsitzende Waltraud Rinke freut sich über die Eröffnung: „Es ist gut und wichtig, dass die Deutsche DepressionsLiga nun eine Zentrale hat. Damit sind wir sehr gut aufgestellt für die Zukunft. Der Standort Bonn ist relativ zentral und auch unter dem Aspekt der Vernetzung mit vielen weiteren dort ansässigen Selbsthilfeorganisationen bewusst gewählt worden.“ Jens Krug, Fachreferent für Selbsthilfe bei der BARMER, betont die Bedeutung der Selbsthilfeförderung für die BARMER: „Häufig meiden depressive Menschen aus Scham den Gang zum Arzt oder sie isolieren sich von Angehörigen, Freunden und Kollegen. Der Kontakt und Austausch in Selbsthilfegruppen mit ebenfalls Betroffenen leistet einen wichtigen Beitrag, um Ängste im Umgang mit der Erkrankung zu überwinden. Gemeinsam mit der Deutschen DepressionsLiga e.V. möchten wir außerdem erreichen, die gesellschaftliche Enttabuisierung der Erkrankung ein weiteres Stück voran zu treiben." Die Kontaktdaten der neuen Geschäftsstelle: Deutsche DepressionsLiga e.V. Oppelner Straße 130 53119 Bonn Telefon: (0228) 24 06 57 72 E-Mail: kontakt@depressionsliga.de www.depressionsliga.de Mit freundlichen Grüßen Armin Rösl Vorstandsmitglied und Öffentlichkeitsbeauftragter Telefon: 07144-70489-60 E-Mail: a.roesl@depressionsliga.de Zur Pressemitteilung als PDF-Download
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MUT-TOUR 2018: Unterwegs für mehr Mut und weniger Angst im Umgang mit Depression (Tue, 11 Sep 2018)
Mut-Tour 2018 MUT-TOUR / Deutsche DepressionsLiga e.V.: Mit einer Mitfahr-Aktion in Münster endet die diesjährige MUT-TOUR 2018. Zwischen Juni und September legten mehrere Teams 5.250 Kilometer quer durch Deutschland zurück. In rund 60 Orten fanden Aktionstage statt. Hunderte Berichte in den Medien erschienen. So hat sich die MUT-TOUR auch im siebten Jahr ihres Bestehens bundesweit für eine Normalisierung des Umgangs mit Depressionen eingesetzt. Zur Facebook-Seite der MUT-TOUR Zur Homepage
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PRESSEMITTEILUNG zum Welttag der Suizidprävention: Reden und zuhören statt schweigen und sterben (Sun, 09 Sep 2018)
Bonn, 9. September 2018 – Ich kann nicht mehr. Ich mag nicht mehr. Ich muss hier raus. Ich bin nichts mehr wert. Ich kann nicht mehr. Ich mag nicht mehr. Ich muss hier raus. Ich bin nichts mehr wert. Es sind solche bedrückenden Gefühle, die in Endlosschleife die Gedanken bestimmen, die in der schweren Phase einer Depression einen Menschen an den Suizid denken lassen können. Gefühle, für die sich Betroffene schämen, um offen darüber zu reden. In Deutschland sterben jährlich ungefähr 10.000 Menschen durch Suizid – mehr als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen zusammen. Weit mehr als 100.000 Menschen verlieren so jedes Jahr einen nahestehenden Menschen. Unter den 15- bis 29-Jährigen sind Suizide heute sogar die zweithäufigste Todesursache. Anlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10. September 2018 fordert die Deutsche DepressionsLiga e.V. die Gesellschaft auf, ein offenes Ohr für Menschen mit derartigen Gedanken zu haben. In Deutschland stehen laut Forschungen bis zu 90 Prozent der Suizide in Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung – für die es effektive Therapien gibt. „Geben wir den betroffenen Erkrankten und deren Angehörigen Mut, indem wir sie ernst nehmen und ihnen zuhören. Damit helfen wir ihnen, einen Weg aus der psychischen Krise zu finden“, sagt DDL-Vorsitzende Waltraud Rinke. Anlaufstellen und Möglichkeiten sich zu informieren gibt es viele. Beispielsweise der Verein „Freunde fürs Leben“ (www.frnd.de) in Berlin. Gemeinsam mit der DDL hat der Verein mit finanzieller Förderung durch die TK unter dem Titel „Zeig deine Gefühle!“ einen Kunstworkshop mit Schülern veranstaltet. Unter folgendem Link können Sie den Film zum Kunstworkshop sehen: https://youtu.be/wNu5XBh9Z0M . Am Welttag der Suizidprävention finden in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen statt. Unter anderem am Pulverturm in Jena, wo das „Netzwerk Suizidprävention Thüringen“ von 12 bis 18 Uhr Infostände und Vorträge anbietet. DDL-Mitglied Diethard Scheit wird dort sprechen und auch die Arbeit der DDL vorstellen. Die Deutsche DepressionsLiga e.V. nimmt den Welttag zum Anlass, sich bei allen Gruppen, Organisationen und Vereinen, die in der Suizidprävention engagiert sind, sowie auch bei jenen, die hinterbliebene Angehörige betreuen, herzlich für deren Engagement zu bedanken. Mit freundlichen Grüßen Armin Rösl Vorstandsmitglied und Öffentlichkeitsbeauftragter Telefon: 07144-70489-60 E-Mail: a.roesl@depressionsliga.de Zur Pressemitteilung als PDF-Download
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NAKOS Bundestreffen Junge Selbsthilfe vom 1. bis 3. März 2019 (Tue, 24 Jul 2018)
Dank einer erneuten Förderung durch den AOK Bundesverband können sich im März 2019 wieder rund 70 junge Aktive aus der Selbsthilfe zur Vernetzung treffen. Das Treffen wird vom 1. bis 3. März 2019 in Duderstadt (Niedersachsen) stattfinden. Die Anmeldung ist ab jetzt möglich. Anmeldeschluss ist am 15. September 2018. Eingeladen sind junge Aktive aus der Selbsthilfe und der Selbsthilfeunterstützung im Alter zwischen 18 und 35 Jahren. Die Kosten für das Treffen sowie für die Unterbringung und Verpflegung im Jugendgästehaus Duderstadt werden übernommen. Für die Anfahrtskosten kann bei Bedarf ein Zuschuss gewährt werden. Rollstuhlgerechte Zimmer sind vorhanden. Wie in den vergangenen Jahren wird sich ein Organisationsteam gründen, das die Veranstaltung inhaltlich plant und vor Ort mitgestaltet. Wer sich daran beteiligen möchte, kann das auf dem Anmeldeformular angeben. Wir freuen uns auf ein spannendes gemeinsames Wochenende mit vielen Ideen und Visionen für die Junge Selbsthilfe in Deutschland! Download zur Anmeldung: https://www.nakos.de/data/Veranstaltungen/2019/NAKOS-BT-2019-Anmeldung.pdf Download zur Einladung: https://www.nakos.de/data/Veranstaltungen/2019/NAKOS-BT-2019-Ankuendigung.pdf Berichte von den vergangenen Bundestreffen sind hier zu finden: https://www.nakos.de/themen/junge-selbsthilfe/bundestreffen-2019
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Mitgliederversammlung der Deutschen DepressionsLiga e.V. (Tue, 24 Jul 2018)
Mitgliederversammlung Die diesjährige Mitgliederversammlung der Deutschen DepressionsLiga e.V. verlief sehr harmonisch. Der Vorstand konnte den Mitgliedern einige gute Nachrichten überbringen, vom weiteren Anstieg der Mitgliederzahl (im Jahr 2015 waren wir 390, 2016: 530, Juni 2017: 619, Juni 2018: 761) über den erfolgreichen Einsatz gegen das ursprünglich geplante neue "Psychiatrie-Gesetz" in Bayern bis hin zur offiziellen Eröffnung der DDL-Geschäftsstelle in Bonn.
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Eröffnung der Geschäftsstelle (Fri, 20 Jul 2018)
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Schirmherr Torsten Sträter im Interview mit der Pharmazeutischen Zeitung (Wed, 11 Jul 2018)
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Neue Geschäftsstelle der Deutschen DepressionsLiga e.V. (Sat, 19 May 2018)
Dagmar Siewertsen Die Deutsche DepressionsLiga e.V. hat ab dem 15. Mai 2018 eine eigene Geschäftsstelle! Die Adresse: Deutsche DepressionsLiga e.V., Oppelner Straße 130 in 53119 Bonn. Geleitet wird die Geschäftsstelle hauptamtlich von Dagmar Siewertsen. Sie ist Jahrgang 1975, Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin und Beraterin sowie Supervisorin i.A. Dagmar Siewertsen, die in Bonn wohnt, arbeitete als Paar- und Familientherapeutin in Köln und Siegen und zuletzt als Geschäftsstellenleiterin eines gemeinnützigen Vereins in Bonn. Sie engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Bereich der Online-Beratung. "Durch Aufklärung und Information zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen beizutragen, ist mir ein wichtiges Anliegen", sagt sie. Daneben setzt sie sich als Mitgestalterin in der "Zukunft für Arbeit" unter anderem für angemessene Arbeitsbedingungen chronisch erkrankter Menschen ein. Die DDL-Geschäftsstelle konnte dank der Unterstützung und Förderung der BARMER aufgebaut und eingerichtet werden. Telefonisch erreichbar ist sie unter (0228) 24065772. Per E-Mail ist die DDL weiterhin unter kontakt@depressionsliga.de erreichbar, Dagmar Siewertsen selbst unter d.siewertsen@depressionsliga.de.
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Ausschreibung: DGPPN-Antistigma-Preis – Förderpreis zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen (Fri, 18 May 2018)
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Bayerischer Rundfunk: Korrekturen am umstrittenen Psychiatriegesetz - Armin Rösl im Interview (Sun, 29 Apr 2018)
Die bayerische Staatsregierung verzichtet nun nach scharfer Kritik auf die Einführung einer Zentraldatei zur Erfassung sämtlicher in der Psychiatrie untergebrachter Patienten. Viele Ärzte und Patienten fürchteten eine Diskriminierung. Zur BR-Mediathek
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Danke an alle Unterstützer und Mitmacher! (Wed, 25 Apr 2018)
Petitionsübergabe Der Vorstand der Deutschen DepressionsLiga e.V. bedankt sich ganz herzlich bei allen, die uns und insbesondere die Petition der beiden DDL-Mitglieder Uwe Hauck und Kristina Wilms gegen das von der bayerischen Staatsregierung geplante "Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz" unterstützt haben! Nach einer Pressekonferenz, zu der die DDL im Vorfeld der Gesetzesanhörung eingeladen hatte, haben Hauck (re.) und Wilms zusammen mit DDL-Sprecher Armin Rösl die Petition (aktuell rund 95.000 Unterschriften) im Landtag überreicht und aus der Sicht von Betroffenen ihre Meinung zum Gesetz dargestellt. Der öffentliche Druck hat geholfen: Die CSU-Staatsregierung hat gleich zu Beginn der Anhörung zum "Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz" angekündigt, die ursprünglich vorgesehene Unterbringungsdatei zu streichen. Außerdem: die Verbindung zum Maßregelvollzug soll herausgenommen werden, die Besuchskommissionen werden fortgeführt und die Hilfe für die Betroffenen soll klarer dargestellt werden. Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU) kündigte an, dass sie den "Dialogprozess intensiv weiterführen" wolle. Unsere/Eure Stimme ist gehört worden, der öffentliche Druck hat geholfen! Laut Aussagen von Landtagsabgeordneten waren noch nie so viele Besucher (ca. 200) bei einer öffentlichen Gesetzesanhörung im Landtag. Wir werden die Entwicklung in Sachen "Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz" in Bayern weiter verfolgen. Armin Rösl Deutsche DepressionsLiga e.V. (Schriftführer & Öffentlichkeitsarbeit) a.roesl@depressionsliga.de Zur Petition
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Bayern: Staatsregierung entschärft umstrittenes Psychiatriegesetz (Wed, 25 Apr 2018)
Süddeutsche Zeitung: Die heftige Kritik der Verbände und Oppositionsparteien zwingt das bayerische Kabinett zu Nachbesserungen am geplanten Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz. Auf die sogenannte Unterbringungsdatei wird verzichtet. Darin sollten ursprünglich Daten von Menschen gespeichert werden, die per Gerichtsentscheid in die Psychiatrie eingewiesen wurden. Weiterlesen
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PRESSEMITTEILUNG: Stellungnahme zum Gesetzentwurf der bayerischen Staatsregierung (Tue, 17 Apr 2018)
PRESSEMITTEILUNG Stellungnahme zum Gesetzentwurf der bayerischen Staatsregierung Bonn, 17. April 2018 – Mit Entsetzen hat die Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL) das von der bayerischen Staatsregierung geplante „Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz“ zur Kenntnis genommen, über das aktuell mehrere Medien berichten. „Depressive Menschen sollen künftig nach Regeln, die bisher nur für Straftäter galten, in Krankenhäusern festgesetzt werden können - ohne dass (...) eine Straftat vorliegt“, schreibt beispielsweise die Süddeutsche Zeitung. Und weiter: „Depressive Menschen sollen in Bayern künftig registriert werden - und behandelt, als wären sie Straftäter.“ Die Deutsche DepressionsLiga e.V. sieht in dem Gesetzentwurf kein „Hilfe-Gesetz“ für psychisch Kranke, sondern eine zusätzliche Stigmatisierung von psychisch erkrankten Menschen und einen indiskutablen Rückfall in alte Zeiten. DDL-Vorsitzende Waltraud Rinke fordert die bayerische Staatsregierung dazu auf, den Gesetzentwurf zu überdenken und in weitere Diskussionen Patienten-Organisationen einzubeziehen. „Es kann nicht sein, dass die Politik von oben herab pauschal über Menschen entscheiden möchte, deren Schicksal und Erkrankung sie nicht nachvollziehen kann“, so Rinke. Die DDL-Vorsitzende betont, dass es sich bei der Depression um eine schwere Krankheit handelt, deren Betroffene nicht wie Straftäter behandelt werden dürfen. Der von der bayerischen Staatsregierung vorgelegte Gesetzentwurf sei ein Schlag ins Gesicht von Betroffenen und Angehörigen – und ein herber Rückschlag für die Antistigma-Arbeit von (Selbsthilfe-) Organisationen. „Wer fürchten muss, dass er als Depressiver wie ein Straftäter behandelt werden wird, wird seine Erkrankung nicht zugeben wollen und sie schlimmstenfalls nicht behandeln lassen. Das kann für Betroffene verheerende Folgen haben“, sagt Waltraud Rinke. PDF-Download der Pressemitteilung Armin Rösl Vorstandsmitglied und Öffentlichkeitsbeauftragter Telefon: 07144-70489-60 E-Mail: a.roesl@depressionsliga.de
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