News - Seite

Lesen sie aktuelle Neuigkeiten über Erkenntnisse und Berichte aus dem Bereich Gesundheit, Psyche und Wissenschaft zum Thema Depressionen und Ängste.

Nachrichten der Deutschen DepessionsLiga e.V.

10.09.-10.10.20: #krisenkraft - Der Mental Health Aktionsmonat 2020: (Thu, 03 Sep 2020)
„Jede Krise ist auch eine Chance“ - unter diesem Motto zeigen Blogger, Firmen, Stiftungen, Vereine, Autoren, Ehrenamtliche und Selbsthilfegruppen Sichtweisen und Herangehensweisen an Krisen auf und regen zum Austausch an. Die Deutsche DepressionsLiga ist ebenso dabei und zeigt, welche Kraft in Krisen des Arbeitslebens stecken. Mehr Infos zur Veranstaltung der DDL am 30.09. folgen in Kürze. Mehr Infos (PDF-Download) Krisenkraft-Aktionskalender (PDF-Download)
>> Mehr lesen

Neue Folge "Laut gedacht": Rapper CURSE spricht über seine Erfahrungen mit Depressionen (Tue, 18 Aug 2020)
Curse Laut gedacht mit Curse Über eine künstlerische Krise zum systemischen Coach – Lebensweg eines Rappers Müsste Curse a.k.a. Michael Kurth seinen Beruf angeben, bräuchte er vermutlich mehr als eine Zeile: Rapper, systemischer Coach, „Meditationsfuzzi“, Buchautor und Podcaster. „Ich mache eigentlich nur eine einzige Sache. Und zwar das, was mich begeistert, mein Leben bereichert und positiv verändert hat“, fasst Curse es zusammen. In der neuesten Folge von „Laut gedacht“ erzählt er sehr offen über seinen Werdegang von einem der erfolgreichsten Rapper Deutschlands zum systemischen Coach. Außerdem stellt er ganz persönliche Songs seiner Biografie vor, Lieder, mit denen er bestimmte Situationen und Momente beschreibt, verbindet, nachfühlt. Nach Jahren des Erfolgs zog Curse die Notbremse und gab seine Musikkarriere auf, weil er merkte, dass er immer unglücklicher wurde. Inspiriert von seinen Erfahrungen, die er in Coachings und Therapien machte, entschied er sich zum Spurwechsel und absolvierte die Ausbildung zum systemischen Coach. Heute gibt er Workshops, Seminare und produziert einen der erfolgreichsten Podcasts zum Thema Meditation. Was ihn an seinen Coachings besonders fasziniert, ist „grundlegende Dinge mit Leuten zu machen, die sie mitnehmen können, durch die sich ihre Selbstwahrnehmung etwas schärfen kann und Menschen ein kleines bisschen wieder dazu zurückkommen, sich selbst zu fühlen und zu spüren, sich selbst etwas besser wahrzunehmen, in dieser verballerten, intellektuellen Input-Welt.“ Nach seiner Auszeit hat Michael Kurth auch wieder zu seiner Musik gefunden. Sein letztes Album war das erfolgreichste seiner Karriere, aber Musik zu machen hat sich für ihn verändert. „Meine Musik und alles, was damit zusammenhängt, habe ich von der Verantwortung befreit, mir ein glückliches Leben zu bescheren.“ Der Verein Freunde fürs Leben hat sich zur Aufgabe gemacht, seelische Erkrankungen in der Gesellschaft zu entstigmatisieren. Dafür bieten Freunde fürs Leben auf ihrem YouTube-Kanal frnd.tv mit dem Format „Laut gedacht“ ihren Zuschauer*innen den Zugang zu Informationen rund um die Themen Depression und seelische Gesundheit, die visuell hochwertig aufbereitet und niedrigschwellig zugänglich sind. Die Techniker
>> Mehr lesen

DURU – ein Spiel über Graumulle und Depression (Fri, 14 Aug 2020)
DURU Umarmung Depression als Computerspiel? Was auf den ersten Blick unglaublich und unmöglich klingt, ist ernst. Und ist eine gute Idee: Die drei Spielentwicklerinnen Kerstin, Verena und Sandra aus Berlin arbeiten derzeit an “Duru” – einem Spiel über Graumulle und Depression. Duru ist ein 2D Puzzle Adventure, in dem Spieler*innen als Graumull Tuli Rätsel mit und gegen ihren Begleiter, der die Metapher der aufkommenden Depression ist, lösen. Auf unbeschwerte und farbenfrohe Art und Weise erklärt das Spiel die Krankheit Depression sowie Missverständnisse, die im Umfeld von an Depression Erkrankten häufig passieren und bietet Lösungsvorschläge für den Umgang mit ihnen an. „Wir wollen Themen wie psychische Gesundheit, soziale Zwänge und kulturelle Unterschiede ernsthaft, aber unbeschwert erlebbar machen“, sagen Kerstin, Verena und Sandra über ihre Arbeit. „Wir erzählen Geschichten aus verschiedenen Blickwinkeln und schließen so die Lücke zwischen Serious Games und Unterhaltung.“ Der Schwerpunkt des Spiels Duru liegt auf Missverständnissen, die in alltäglichen sozialen Situationen mit jemandem, der an Depression leidet, auftreten können. „Es zeigt außerdem Lösungsansätze, wie wir alle Menschen mit Depression helfen können“ erläutern die drei jungen Spielentwicklerinnen. Das Spiel sei insbesondere für diejenigen, die etwas über Depressionen lernen wollen, aber Angst vor dem Thema haben. Die muss man fürwahr nicht haben. Und wird mit Duru spielerisch, aber mit dem nötigen Ernst, genommen. Die Deutsche DepressionsLiga e.V. dankt Kerstin, Verena und Sandra für die Idee, das Engagement und die Umsetzung. Die DDL unterstützt das Projekt und weist gerne auf die Internetseite https://www.kickstarter.com/projects/twisted-ramble/duru hin, auf der man das Projekt finanziell unterstützen kann.
>> Mehr lesen

Checkliste für die Bewertung von Gesundheitsinformationen aus dem Internet (Wed, 05 Aug 2020)
Die Checkliste der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe für die Bewertung von Gesundheitsinformationen aus dem Internet soll eine bessere Einschätzung der digitalen Datenmengen ermöglichen. Zur Checkliste (PDF-Download)
>> Mehr lesen

"Lichtblicke" wieder erhältlich (Tue, 14 Jul 2020)
>> Mehr lesen

10. - 20. Oktober 2020: Mit Kraft durch die Krise - Aktionswoche der Seelischen Gesundheit lädt Engagierte zum Mitmachen ein (Thu, 09 Jul 2020)
>> Mehr lesen

Neue Folge "Laut gedacht": HipHop-Journalistin und DJ Miriam Davoudvandi über ihre Erfahrungen mit Depressionen (Mon, 29 Jun 2020)
In der neuesten Folge von "Laut gedacht" spricht HipHop-Journalistin und DJ Miriam Davoudvandi über ihre persönlichen Erfahrungen mit Depressionen. Der von der DDL und der BARMER geförderte Beitrag ist bei frnd.tv zu sehen, dem ersten Web-TV-Kanal zum Thema Seelische Gesundheit. Direkt zu Video auf Youtube
>> Mehr lesen

DDL Arbeitgeberseminare: Warum die Psyche der Schlüssel ist (Sun, 14 Jun 2020)
ArbeitgeberseminareDas Projekt der DDL zur Aufklärung und Sensibilisierung zum Thema Depression und Burnout in der Arbeitswelt findet oft Gehör und Zustimmung bei Betroffenen und Mitarbeitern aus dem Gesundheitsmanagement bzw. der Sozialberatung. Sie erkennen das Thema klar und deutlich und erachten es auch als immens wichtig – doch was fehlt, ist häufig die Bereitschaft… …für das Thema wirklich Zeit und Geld zu investieren. Immer wieder hören wir Aussagen wie: - „Das Thema ist schon wichtig, aber einen ganzen Tag für das Seminar?!“ - „Das Thema ist schon wichtig, aber Geld haben wir dafür keins!“ - „Das Thema ist schon wichtig, doch unsere Führungsebene sieht da keinen Bedarf.“ - … Wie also kommen wir an die Führungskräfte, die Geschäftsführer und Unternehmer heran? Wie können wir also unsere Wahrnehmung als Betroffene auch für diese Zielgruppe so stärken, dass sie den Bedarf und die Notwendigkeit erkennt? In unserer Arbeit für die Arbeitgeberseminare erkennen wir immer mehr, dass wir mit den Menschen in ein offenes Gespräch gehen müssen. Auch wir dürfen erkennen, was Arbeitgeber aktuell am nötigsten brauchen. Viele haben bereits gezielte Maßnahmen ergriffen, bieten Schulungen an, haben Sozialberater eingestellt und andere unterstützende Programme zur Beratung und Unterstützung von Mitarbeitern aller Ebenen installiert (z.B. EAP – Employee Assistance Program). Doch diese Maßnahmen sind oft nicht attraktiv genug oder geraten aufgrund der täglichen Arbeitslast nach einem intensiven Gesundheitstag schnell auch wieder in Vergessenheit. Was es braucht ist ein Kontinuum an Informationen und die Bereitschaft für eine neue Kultur in der Arbeitswelt – eine, in der die Psyche als wichtige Ebene von Führung anerkannt wird. Der Fachkräftemangel wird weiter steigen. Die Arbeitslast auf den Einzelnen wird ebenso steigen. Unternehmen, die es nicht schaffen, ihre Mitarbeiter auch mit Emotionaler Intelligenz (EQ) zu führen, werden in der zukünftigen Arbeitswelt hintenanstehen. Die junge Generation macht es uns vor – zeigt uns auf, das Geld und Macht nicht mehr das Wichtigste ist, sondern Werte und Mitgefühl. Wer die Betrachtung der Psyche aus dem System Mensch weglässt, übersieht einen, wenn nicht den wertvollsten Teil eines Menschen. Und so gehen wir nun also in das Gespräch mit Arbeitgebern, suchen bereitwillige Gesprächspartner aus Firmen und Unternehmen, die der Betrachtung der Psyche in der Arbeitswelt eine Chance geben wollen. Wir hören uns an, wie die Situation ist, wie das Thema angenommen oder abgelehnt wird, welche Maßnahmen funktionieren und welche eher nicht und bauen daraus nun Stück für Stück ein umfassendes Portfolio, das voraussichtlich die Tagesseminare für Führungskräfte als Kernelement beinhalten wird. Wir glauben daran, dass über die Vermittlung von Wissen zum Thema Depression und Burnout Menschen eher in der Lage sind, die wichtigen Veränderungen (Frühwarnzeichen) zu erkennen, um dann angemessen darauf antworten zu können. Nur so entstehen nachhaltige, gesunde und relevante Lösungen, die dem einzelnen Menschen, den Kollegen, dem Unternehmen und schließlich unserer Gesellschaft zugutekommen werden. Wir glauben daran, dass die DDL-Arbeitgeberseminare einen wichtigen Beitrag in der Arbeitswelt leisten. Und um in das wichtige Gespräch zum Thema Psyche mit den Arbeitgebern zu kommen, braucht es jeden von uns, so gut es eben gerade geht. Wenn auch Sie den Wunsch in sich tragen, dass in unserer Arbeitswelt ein Wandel passieren muss, dann laden wir Sie zu folgenden Schritten ein: Verteilen Sie die Info über unsere Seminare in Gesprächen oder per Email an ihre Freunde, Verwandten und Kollegen. Sprechen Sie mit uns persönlich in einem bis zu 30-minütigen Austausch per Telefon oder Zoom. Melden Sie sich zu unseren offenen Experten-Talks (online per Zoom) an, die ab jetzt ca. 1x pro Monat stattfinden werden. Unser erster Experten-Talk findet am Sa, 27.06.20 von 18:00 – 18:45 Uhr mit Dr. Susanne Fiege, Projektleitung der Arbeitgeberseminare statt. Thema: „Unsere Erfahrungen mit den Seminaren“ – gern mit Beantwortung von Fragen der Teilnehmer im Anschluss. Anmeldung zum persönlichen Austausch und zu den Experten-Talks über: arbeitgeberseminare@depressionsliga.de oder per Telefon +49 7144 7048967 Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und freuen uns auf ein Kennenlernen. Ihre Dr. Susanne Fiege und Birgit Wilde Weitere Events dieser und ähnlicher Art werden wir hier über den Newsletter, die HP und die sozialen Medien der DDL kommunizieren. Facebook-Logo twitter-logo Die Deutsche DepressionsLiga bei Instagram Link zum Angebot Arbeitgeberseminare Die Infos zum Verteilen: Flyer und Infoblatt für FK
>> Mehr lesen

Patienteninformation Depression in leichter Sprache (Thu, 11 Jun 2020)
Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat eine Patienteninformation in leichter Sprache veröffentlicht: Zur Patienteninformation
>> Mehr lesen

HopeLit: Online-Plattform von Buchkünstler*innen für Eltern und Kinder - Inhalte zum Thema Corona (Fri, 22 May 2020)
„Mama, was ist Corona?“ HopeLit.de bündelt kostenlos kreative und pädagogisch wertvolle Inhalte zum Thema Corona-Virus Kostenlose Online-Plattform für Eltern und Kinder Qualifizierte und von Psycholog*innen geprüfte Inhalte Bündelt Informationen u. a. zu Anlaufstellen und weiteren Initiativen Kindergärten und Schulen sind geschlossen. Kinder dürfen nicht mehr auf Spielplätze, nicht mehr zu Freunden und Großeltern. Kinder fragen: Warum? Die Online-Plattform HopeLit bietet nun Informationen und Inhalte für eine kindgerechte Vermittlung der aktuellen Corona-Krise, aber auch Inhalte für Kinder, die einfach Spaß machen und in einer schwierigen Zeit Hoffnung geben. Gleichzeitig verschafft HopeLit einen klaren Überblick über Initiativen und psychologische Anlaufstellen. Ein Team aus Freiwilligen Da die Corona-Krise als globales Trauma eine enorme Belastung für die Psyche vieler Menschen ist, haben sich ausgehend von einer Initiative der Kinderbuchautorin und DDL-Projektmitarbeiterin Claudia Gliemann (Papas Seele hat Schnupfen) die Verlage MONTEROSA und Psychiatrie Verlag, mit Frauen aus den Reihen des Verbands deutschsprachiger Übersetzer*innen und der Bücherfrauen e. V. zusammengeschlossen, um bewusst qualifizierten „Content für die Krise“ zu entwickeln. Zur Webseite von HopeLit Hier einige Texte von Claudia Gliemann: FÜR KINDER: „Mama, ich hab Angst“ https://hopelit.de/wp-content/uploads/2020/05/001I_Gliemann_Mama_ich_hab_Angst_7.pdf "Los!“ https://hopelit.de/wp-content/uploads/2020/05/006_Gliemann_LOS_3_v4.pdf „King Corona“ https://hopelit.de/wp-content/uploads/2020/05/010I_Gliemann_KingCorona_7.pdf FÜR ERWACHSENE: „Hätte, hätte …“ https://hopelit.de/wp-content/uploads/2020/05/015I_Gliemann_Haette_haette_E.pdf „Die Kunstschwimmerin" https://hopelit.de/wp-content/uploads/2020/05/011_Gliemann_Die_Kunstschwimmerin_E.pdf „DANKE!“ https://hopelit.de/wp-content/uploads/2020/05/012I_Gliemann_danke-E.pdf
>> Mehr lesen

Neue Folge Podcast "Kopfsalat": Antidepressiva – Wem sie helfen und wem nicht (Thu, 14 May 2020)
In der neuesten Folge von Kopfsalat sprechen die Moderatorinnen Sonja Koppitz und Sara Steinert mit Psychiater Prof. Dr. Tom Bschor. Dieses Mal geht es um Antidepressiva, wie sie wirken, bei wem sie wirken und welche Nebenwirkungen sie mit sich bringen. Es sind keine Glückspillen und sie machen auch nicht plötzlich gesund. „Die Menschen fangen nicht an, immer mehr davon zu nehmen, sie fangen nicht an es heimlich zu nehmen. [...] Man giert auch nicht danach: "Wann darf ich endlich die nächste Tablette nehmen?‘“, räumt Prof. Dr. Bschor gleich zu Beginn mit dem Mythos der Abhängigkeit auf. Die Frage, warum Antidepressiva keine Suizide verhindern können, wird ebenso thematisiert wie der aktuelle Forschungsstand rund um Medikamente gegen Depression. „Das Gehirn ist so kompliziert. [...] Ich habe großen Respekt vor der Kardiologie. [...] Aber mal unter uns: Das Herz ist ein ziemlich primitiver Hohlmuskel, der ein Leben lang die immer gleiche Bewegung macht“, antwortet der Psychiater auf die Frage, warum neue Studienergebnisse und Medikamente lange auf sich warten lassen. Die Erforschung psychischer Erkrankungen sei sehr komplex, auch weil Experimente viele ethische Fragen mit sich bringen. Zum Abschluss empfiehlt Bschor noch drei Maßnahmen, die eigentlich immer zusammen mit Antidepressiva verschrieben werden sollten: Alltagsstrukturierung, Vergnügen und Erholung. Kopfsalat – Der Freunde fürs Leben-Podcast über Depressionen, Gefühle und den ganzen anderen Salat im Kopf erscheint monatlich und ist auf frnd.de sowie auf iTunes, Spotify und Deezer abrufbar. Der Podcast ist ein Projekt der Deutschen DepressionsLiga e.V. und gefördert durch die BARMER.
>> Mehr lesen

Corona: Hilfsangebote für Menschen mit Depression (Wed, 13 May 2020)
Hilfe per Telefon und E-Mail Die Telefonseelsorge und das „Seelefon“ des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) unterstützen bei psychischen Belastungen. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) richtet sich mit seiner Hotline an alle, die durch die Corona-Krisensituation psychisch belastet sind, indem sie beispielsweise unter der häuslichen Isolation leiden, den sozialen Rückhalt vermissen, die Struktur im Alltag verlieren oder unsicher sind, wie es weitergeht. Das Land Baden-Württemberg hat eine Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen eingerichtet. Unter der kostenfreien Nummer 0800 377 377 6 erhalten Betroffene professionelle Hilfe. Die Bundespsychotherapeutenkammer hat einen Wegweiser für psychisch kranke Menschen in der Coronakrise veröffentlicht. Die Robert-Enke-Stiftung bietet werktags von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 05105 77 55 55 33 telefonische Beratung an. E-Mail-Beratung für junge Menschen chisch erkrankter Menschen (BApK) unterstützen bei psychischen Belastungen. U25 Deutschland und Jugendnotmail beraten junge Menschen per E-Mail. Hilfe bei Suizidgefahr Einen Überblick auf Hilfen bei Suizidgefahr bietet die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS). Der Arbeitskreis Leben (AKL) bietet Unterstützung in Lebenskrisen und bei Selbsttötungsgefahr. Kostenlose Apps Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe stellt das Programm "iFightDepression" für 6 Wochen ohne ärztliche oder psychotherapeutische Begleitung zur Verfügung. Betroffene können sich bis Ende Juni 2020 formlos über die E-Mail-Adresse ifightdepression@deutsche-depressionshilfe.de anmelden. Zur Seite der Stiftung "Selfapy" bietet sein Programm zur Unterstützung bei Belastungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kostenfrei an. Zur Seite von Selfapy Die Universität Bern bietet ein Online-Selbsthilfeprogramm für psychische Belastungen rund um Covid-19 an, das im Rahmen einer Studie kostenlos und anonym verwendet werden kann. Es richtet sich an Personen ab 18 Jahren, die sich aufgrund der aktuellen Situation psychisch belastet fühlen bzw. depressive Symptome haben. Zum Programm Telemedizinische Unterstützung in Corona-Zeiten Freunde fürs Leben (FRND) bietet umfangreiche Informationen über Angebote im Online-Therapiebereich sowie über wichtige Anlaufstellen in Krisensituationen. Der Verein wird unterstützt von der Deutschen DepressionsLiga. Zur Seite von FRND mAIndcraft bietet mit der Initiative #BleibPsychischGesund eine kostenfreie webbasierte Video-Hotline für psychologische Soforthilfe. Zur Seite von #BleibPsychischGesund Verhaltenstherapeutisches Kurzprogramm Um psychisch gesund zu bleiben während der Corona-Krise, bietet das Max-Planck-Institut für Psychiatrie ein verhaltenstherapeutisches Kurzprogramm für zuhause an. Zur Seite des MPI Selbsthilfe und Corona Auf der Seite der Nationalen Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen (NAKOS) finden Sie Informationen rund um das Thema Selbsthilfe und Corona. Zur Seite von NAKOS Was einem unserer Mitglieder geholfen hat, lesen Sie hier.
>> Mehr lesen

Update: MUT TOUR 2020 (Fri, 08 May 2020)
Die MUT TOUR 2020 kann unter den gegebenen Umständen nicht wie geplant stattfinden. Dafür stellt das Team der MUT TOUR zahlreiche attraktive alternative Angebote zur Verfügung. Zitat MUT TOUR Team: Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Herausforderungen gehen natürlich auch nicht spurlos an den Planungen und Umsetzung der MUT-TOUR 2020 vorbei. Zugleich können wir von Glück sprechen, dass wir die Entwicklung bereits Mitte März recht gut vorweggenommen hatten und die Gedankenschmiede in Abstimmung mit unseren Förderern, Partnern und Teilnehmern für alternative, corona-konforme Maßnahmen angeworfen haben. So mussten die für April und Mai angedachten Kennenlern-Wochenenden für Neu-Teilnehmer zwar auf unbestimmte Zeit verschoben werden und die Planungen unserer Etappenphase wurden ausgesetzt, dafür haben wir bereits viele tolle alternative Maßnahmen angestoßen: Wir haben unseren MUT-FASS Blog auf unserer Website gemeinsam mit tollen Geschichten unserer Teilnehmer vorangebracht, arbeiten an einer Neuauflage unserer MUT-TOUR Themenbroschüre und bringen Interessierte im Rahmen unserer Social-Media-Kampagne #MUTatHome auf ermutigende Art und Weise auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen zusammen. Daneben arbeiten wir an zusätzlichen Online-Formaten, die auch trotz Absage einiger oder im schlimmsten Fall aller Tandem-Etappen ein gemeinsames Stark-Machen, Ermutigen und Informieren ermöglichen sollen, Stichpunkt “Virtuelle MUT-TOUR”! Was sich genau dahinter verbirgt, präsentieren wir euch rechtzeitig am 20.06.2020 zum eigentlichen Start der Etappenphase. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, melde sich auch gerne bei unserem Newsletter an! Projekt-Interessierte können sich auch weiterhin über das Kontaktformular auf unserer Website bei uns für ein telefonisches Kennenlern-Gespräch melden :) Annika und Sebastian Weitere Informationen finden Sie auf de Seite der MUT TOUR
>> Mehr lesen

DDL ist Partner der Initiative „Stark durch die Krise“ (Wed, 06 May 2020)
Die Deutsche DepressionsLiga e.V. unterstützt gemeinsam mit zahlreichen anderen Selbsthilfeorganisationen als Partner die bundesweite Initiative „Stark durch die Krise“, die ein umfangreiches Hilfsangebot zur Bewältigung der mit der Corona-Krise verbundenen psychischen Belastungen bietet. Die bundesweite Initiative beinhaltet folgende kostenfreie Angebote: Psychologische Hotline: Jeden Tag zwischen 8.00 und 20.00 Uhr können sich Betroffene anonym und kostenlos telefonischen Rat bei unseren Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen holen, wenn Sie mit der Bewältigung der Corona-Krise Schwierigkeiten haben. Online Mediathek: Hier finden Betroffene Artikel und Hilfestellungen sowie Expertenvideos von Psycholog*innen und Psychotherapeu*tinnen, die sie dabei unterstützen können, mit der Corona-Krise besser umzugehen. Online Community: In unserer Facebookgruppe ‘HelloBetter zusammenzuhause’ können sich Betroffene mit anderen austauschen, Ihre Erfahrungen mit dem Corona-Alltag teilen und regelmäßige Live-Sessions mit unseren Psycholog*innen besuchen. Die Gruppe wird von psychologischen Experten moderiert. Psychologisches Online Training: Das Corona Online-Training von HelloBetter führt die Teilnehmenden Schritt für Schritt durch wissenschaftlich geprüfte Methoden, um besser mit belastenden Situationen bei der Bewältigung der Corona-Krise umzugehen. Mehr Informationen finden Sie unter www.starkdurchdiekrise.de
>> Mehr lesen

Psyche und Corona: Jetzt nur keine Panik (Mon, 27 Apr 2020)
Corona macht uns ängstlicher, trauriger, vorsichtiger. Wie aber geht es Menschen, die an Angststörungen, Hypochondrie oder Depressionen leiden? Die Tageszeitung taz hat mit Mitgliedern der Deutschen DepressionsLiga und anderen Betroffenen gesprochen. Zum Artikel in der taz
>> Mehr lesen

Neue Folge: Podcast "Kopfsalat" (Tue, 21 Apr 2020)
Verliebt in einen Depressiven – wie soll das gehen? Autor Benjamin Maack und Kopfsalat-Hörerin Carla erzählen aus Sicht der Angehörigen “Jemanden zu lieben, der Depressionen hat, ist wie London. Es ist die tollste Stadt der Welt, aber es regnet jeden Tag”, eröffnen die Moderatorinnen Sara Steinert und Sonja Koppitz die neueste Folge von Kopfsalat. Wie Angehörige und Partner depressiver Menschen die Erkrankung erleben und was ihnen als Mitbetroffene helfen kann, ist Thema in Folge 8. Mit Autor Benjamin Maack sprechen Sara und Sonja über seine depressiven Gedanken, wie stark die Erkrankung Beziehungen strapaziert und wie seine Frau, mit der er seit 18 Jahren zusammen ist, mit seiner Depression umgeht. “Auch wenn wir ein paar beschissene Monate haben, können wir immer noch sagen: Das ist ein relativ kleiner Teil”, beschreibt er die schwierigen Phasen. Kopfsalat-Hörerin Carla hat gegenteilige Erfahrungen als Angehörige gemacht, die plötzlich ihre Beziehung änderten: “Mein Exfreund war einfach kalt und eine Person, die ich nicht mehr kannte. Ich dachte, er hat keine Lust auf mich. Ich war hilflos, und von der Gesellschaft kommt: Trenn dich.” Zum Abschluss geben die Vier eine Reihe von Tipps, wie Außenstehende mit depressiv Erkrankten umgehen können. Dabei sind sie sich einig, dass Abstand manchmal besser als Nähe ist. Angehörige können den Betroffenen zwar unterstützen, aber nicht das Problem lösen. “Es ist nicht die Pflicht des Gesunden, mit dem Depressiven zusammen zu bleiben. Es ist die Pflicht, sich um sich selbst gut zu kümmern”, so der Autor Benjamin Maack. Kopfsalat – Der Freunde fürs Leben-Podcast über Depressionen, Gefühle und den ganzen anderen Salat im Kopf erscheint monatlich und ist auf frnd.de sowie auf iTunes, Spotify und Deezer abrufbar. Der Podcast ist ein Projekt der Deutschen DepressionsLiga e.V. und gefördert durch die BARMER. Seit 2001 klärt der gemeinnützige Verein Freunde fürs Leben e.V. Jugendliche und junge Erwachsene über seelische Gesundheit, Depression und Suizid auf. Denn durch gezielte Informationsvermittlung über Warnsignale, Hilfsadressen und Therapiemöglichkeiten ist Suizidprävention möglich. Mit kreativen und jugendlichen Projekten und Kampagnen wollen Freunde fürs Leben mehr Akzeptanz für die Tabuthemen Depression und Suizid erzeugen. Weitere Informationen und Bildmaterial unter presse@frnd.de oder 030 349964-15.
>> Mehr lesen

PRESSEMITTEILUNG: (Tue, 14 Apr 2020)
Schauspielerin und Musikerin Marie-Luise Gunst ist jetzt Botschafterin der Deutschen DepressionsLiga e.V. Marie-Luise Gunst Bonn, 14. April 2020– Die Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL) hat jetzt eine offizielle Botschafterin: die Schauspielerin und Musikerin Marie-Luise Gunst aus Berlin. Die 36-Jährige ist seit 1998 künstlerisch aktiv und hat schon mehrere Preise und Ehrungen erhalten. Im Jahr 2018 veröffentlichte sie das Album „Depression unplugged“ mit zehn selbst geschriebenen, eindrucksvollen Liedern über die Erkrankung. Marie-Luise Gunst ist selbst depressionserfahren. Mit ihrer sympathischen, unkomplizierten und empathischen Art hat sie beim 5. Deutschen Patientenkongress Depression 2019 in Leipzig die Herzen der Besucher schnell erobert, als sie mit ihrer Band Lieder aus „Depression unplugged“ spielte. Marie-Luise Gunst engagiert sich seit längerer Zeit in verschiedenen sozialen Bereichen, nun ist sie die erste offizielle Botschafterin der DDL. Der Vorstand hat sich einstimmig für die Benennung von Marie-Luise Gunst ausgesprochen. Sie sagt: „Mit meinem kreativen, musikalischen Engagement für die Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen, insbesondere Depression, war es mir immer schon wichtig, der Krankheit eine Stimme zu geben. Deshalb habe ich mehr als gern ja gesagt, als die Deutsche DepressionsLiga mich gefragt hat, ob ich ihre so wichtige Arbeit unterstützen möchte. Dort bin ich als Betroffene unter engagierten Betroffenen eine weitere Stimme. Gemeinsam können wir als kraftvoller Chor agieren und so noch intensiver unser Anliegen angehen – es gesellschaftlich und zwischenmenschlich präsent zu machen.“ Schirmherr der Deutschen DepressionsLiga ist seit 2018 der Komiker und Buchautor Torsten Sträter. Mit freundlichen Grüßen Armin Rösl Vorstandsmitglied und Öffentlichkeitsbeauftragter Telefon: 07144-70489-60 E-Mail: a.roesl@depressionsliga.de Pressemitteilung als PDF-Download
>> Mehr lesen

Neue Folge "Laut gedacht" mit Madeline Juno (Tue, 14 Apr 2020)
Bei Laut gedacht von Freunde fürs Leben werden Betroffene und Prominente vorgestellt. Sie berichten über ihre Erfahrungen mit Depression, Suizid und seelischen Krisen und wie sie darin Hilfe gefunden haben. In der aktuellen Folge Laut gedacht mit Madeline Juno spricht die Sängerin über ihre persönlichen Erfahrungen mit ihrer Essstörung, Depression und wie sie diese in ihrer Musik verarbeitet.
>> Mehr lesen

Verlässliche Informationen zum Coronavirus (Sun, 29 Mar 2020)
Patienten-Information.de: Zum neuartigen Coronavirus herrscht viel Unsicherheit und viele Fragen sind offen. Hier finden Sie eine Auswahl an Webseiten, auf die Sie sich verlassen können: Weiterlesen
>> Mehr lesen

PRESSEMITTEILUNG: (Sun, 29 Mar 2020)
Corona-Krise: Vermehrt Depressionen und Suizide zu befürchten – Bundesregierung muss handeln Bonn, 29. März 2020 – Die Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL) unterstützt aus Solidarität mit allen Betroffenen die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Gleichzeitig appelliert die DDL, die möglichen Folgen zu berücksichtigen: Menschen haben verstärkt mit psychischen Problemen zu kämpfen – durch Isolation, Existenzängste, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Insolvenzen. Schon vor Corona waren es rund fünf Millionen Bundesbürger, die an Depression erkrankt sind. Schon ohne Corona starben im Jahr 2017 insgesamt 9235 Personen durch Suizid – über 25 Menschen pro Tag (Quelle: Bundesamt für Statistik). Und: Depression ist ein häufiger Grund für Suizid. Das Gesundheitssystem muss jetzt optimiert werden. Es gilt sicherzustellen, dass Menschen mit Depression ohne lange Wartezeiten und bürokratische Hürden professionelle Hilfe erhalten. Nicht nur in Krisenzeiten, sondern in allen Zeiten. Auch wenn Ausgangsbeschränkungen im ersten Schritt notwendig sind, darf die Verhältnismäßigkeit nicht aus den Augen verloren werden. Die Politik muss Strategien und Konzepte entwickeln, damit schnellstmöglich wieder ein normales Leben möglich ist. Zum Wohle aller Menschen – auch und insbesondere jener, die schon jetzt von Depression betroffen sind und unter den Einschränkungen verstärkt leiden. Um Menschen mit Depression zumindest ein bisschen Struktur im Tagesablauf zu geben, hat die Deutsche DepressionsLiga e.V. auf ihrer Facebook- und Instagramseite die Serie „Miteinander“ gestartet. Jeden Tag um 10 Uhr und um 18 Uhr wird ein Beitrag veröffentlicht mit unterschiedlichen Inhalten: Bilder, Musik, Lesetipps und mehr sollen Betroffenen Abwechslung und Halt geben. Mit freundlichen Grüßen Armin Rösl Vorstandsmitglied und Öffentlichkeitsbeauftragter Telefon: 07144-70489-60 E-Mail: a.roesl@depressionsliga.de Pressemitteilung als PDF-Download
>> Mehr lesen

(Fri, 27 Mar 2020)
blühender Baum Für Menschen mit Depression ist die aktuelle Coronavirus-Lage nicht einfach. Die Welt scheint aufgrund der psychischen Erkrankung eh schon grau, und jetzt das: Ungewissheit, Unsicherheit, Isolation, weil man reale soziale Kontakte meiden soll. Wo doch das Sich-Zurückziehen gerade bei Depression nicht gut ist. Doch es gilt nun, Solidarität mit Risikogruppen zu zeigen, für die das Coronavirus gefährlich werden kann. Trotz mancher aktueller Einschränkungen: Vergesst Euch selbst nicht. Achtet auf Euch. Versucht, Struktur in den Tag zu bekommen bzw. zu behalten. Und bitte lasst Euch nicht verrückt machen von den unzähligen Posts, Aussagen, Ansichten und Meinungen, die vor allem im Internet herumschwirren. Lest seriöse Quellen - und schaltet auch mal das Handy, den Computer für eine Weile aus. Auch wenn viele Dinge aus bekannten Gründen abgesagt sind, auch wenn vieles momentan still steht und einiges gar unwirklich wirkt: Wir können immer noch gute Musik hören. Oder ein gutes Buch lesen. Oder mit Freunden telefonieren, reden. Oder malen. Kreativ sein. Leben! Wir wollen versuchen, Euch in diesen Zeiten etwas Halt, Stabilität und vor allem Gemeinschaftsgefühl zu geben. Wir posten auf unserer Facebook- und auf unserer Instagramseite jeden Tag um 10 Uhr und um 18 Uhr einen kleinen Beitrag. Das kann ein Foto sein, ein kleines Video, ein Buch-Tipp, ein Stück Musik - alles mögliche. Es soll Euch Abwechslung bringen, Mut machen, auch mal ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Das Motto: "Miteinander". Gerne könnt Ihr auch selbst Anregungen, Ideen und Fotos für diese Serie per E-Mail schicken, an: a.roesl@depressionsliga.de. Passt auf Euch auf! Armin Rösl DDL-Vorstandsmitglied und -Sprecher
>> Mehr lesen

Psychotherapeutische Versorgung während der Corona-Epidemie: Begrenzung von Videobehandlungen aufgehoben (Mon, 23 Mar 2020)
Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK): Psychotherapeutische Behandlungen sind neuerdings nicht mehr auf 20 Prozent der Patient*innen und Leistungen limitiert. Es besteht nun die Möglichkeit, die Behandlung online per Videosprechstunde fortzuführen. Die neue Regelung gilt vorläufig ab dem 1. April für das II. Quartal 2020. Weiterlesen
>> Mehr lesen

Neue Folge: Podcast "Kopfsalat" (Mon, 17 Feb 2020)
>> Mehr lesen

Test: Online-Programme gegen Depressionen (Wed, 05 Feb 2020)
Die Stiftung Warentest hat mehrere am Markt bestehende Online-Programme gegen Depressionen unter die Lupe genommen, bewertet und in einem Sonderdruck publiziert. Drei der in diesem Test für gut befundenen und empfohlenen Programme hat sich Stefanie Waßmann (Betroffene seit 2008 und engagiertes Mitglied der DDL seit 2019) genauer angeschaut. In einem Beitrag von Corinna Klee wurde sie zusammen mit dem Diplom-Psychologen der Stiftung Warentest, Herrn Dr. Gunnar Schwan, befragt, inwieweit die Programme helfen und u.a. präventiv und parallel zu einer Verhaltenstherapie unterstützen können. Das Programm Moodgym ist kostenlos erhältlich und kann nach einfacher Registrierung sofort genutzt werden. Deprexis und GetOn sind zahlungspflichtig, aber didaktisch und intuitiv sehr gut aufgebaut und an bewährten verhaltenstherapeutischen Behandlungsmodellen angelehnt. Fazit: Die Programme sind sehr zu empfehlen, besonders, um die Therapie zu unterstützen, Wartezeiten auf einen Therapieplatz zu überbrücken oder in Abschwungphasen akut zu helfen. Nicht sinnvoll sind sie, wenn eine lebensbedrohliche Notfallsituation eintritt. Bei suizidalen Gedanken ist immer noch das umliegende Krankenhaus anzufahren oder die 112 zu wählen. Diese Hinweise werden auch im Beitrag deutlich und in jedem der Programme selbst an den wesentlichen Stellen erwähnt. Den Beitrag zum Interview finden Sie in der ZDF-Mediathek unter: https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/online-behandlung-102.html Zum Test von Stiftung Warentest geht es hier: https://www.test.de/Depression-Psychotherapie-online-geht-das-Acht-Programme-im-Test-5485708-0/ (kostenpflichtiger Artikel)
>> Mehr lesen

Warum ich? – Ursachen und Auslöser der Depression (Sat, 01 Feb 2020)
Die neue Folge des FRND-Podcasts Kopfsalat mit Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Tom Bschor ist online. Für Depressionen gibt es nicht immer einen erkennbaren Auslöser, kein Trauma, wie der Tod eines Angehörigen, Liebeskummer oder Stress. Manchmal können es sogar positive Ereignisse wie eine Hochzeit oder eine Beförderung sein. Prof. Dr. med. Tom Bschor ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und spricht in der neuesten Folge von Kopfsalat mit den Moderatorinnen Sonja Koppitz und Sara Steinert darüber, wie Depressionen entstehen. “Die Frage ‘Warum ich?’ stellt man sich bei jeder schweren Krankheit. Aber bei der Depression quält diese Frage besonders, weil der Antrieb nicht mehr reicht, die Gedanken so negativ sind und da immer ganz schnell die Überlegung ist: Ich bin selbst schuld, ich muss mich nur zusammenreißen”, so Tom Bschor im Gespräch. Was zur Hölle eigentlich im Gehirn passiert, ist ebenso Thema der Runde wie die Rolle der Evolution und der Gene. Die drei wagen das Gedankenexperiment zweier Planeten – einer mit und einer ohne Depression – um der Frage nachzugehen, warum diese nicht schon längst durch die Evolution ausgerottet ist. Kopfsalat – Der Freunde fürs Leben-Podcast über Depressionen, Gefühle und den ganzen anderen Salat im Kopf erscheint monatlich und ist auf frnd.de sowie auf iTunes, Spotify, Soundcloud und Deezer abrufbar. Der Podcast ist ein Projekt der Deutschen DepressionsLiga e.V. und gefördert durch die BARMER Krankenkasse. Seit 2001 klärt der gemeinnützige Verein Freunde fürs Leben e.V. Jugendliche und junge Erwachsene über seelische Gesundheit, Depression und Suizid auf. Denn durch gezielte Informationsvermittlung über Warnsignale, Hilfsadressen und Therapiemöglichkeiten ist Suizidprävention möglich. Mit kreativen und jugendlichen Projekten und Kampagnen wollen Freunde fürs Leben mehr Akzeptanz für die Tabuthemen Depression und Suizid erzeugen. Weitere Informationen und Bildmaterial unter presse@frnd.de oder 030 349964-15. Weiterführende Links: Website: http://www.frnd.de YouTube: https://www.youtube.com/c/freundefurslebenev Facebook: https://www.facebook.com/freundefuersleben/ Instagram: https://www.instagram.com/freundefuerslebenev/ Podcast: https://ampl.ink/WjaPm Wer sind Freunde fürs Leben? Freunde fürs Leben e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Jugendliche und junge Erwachsene über die Themen Depression und Suizid aufklärt. Freunde fürs Leben holen junge Menschen dort ab, wo sie sich ohnehin aufhalten: Im Internet und in sozialen Netzwerken. So bieten sie einen niederschwelligen und sympathisch-modernen Zugang zu einem sehr schweren Thema. Der Effekt wird durch die Arbeit mit Prominenten wie Klaas Heufer-Umlauf, Samy Deluxe oder Markus Kavka verstärkt. Sie zeigen auf der Website ihr Gesicht und sprechen als Testimonials auf dem YouTube-Kanal frnd.tv in verschiedenen Formaten offen über eigene Erfahrungen mit den Themen Depression und Suizid.
>> Mehr lesen


Anrufen

E-Mail