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Lesen sie aktuelle Neuigkeiten über Erkenntnisse und Berichte aus dem Bereich Gesundheit, Psyche und Wissenschaft zum Thema Depressionen und Ängste.

Nachrichten der Deutschen DepessionsLiga e.V.

Newsletter 02/2020 erschienen (Tue, 31 Mar 2020)
Unseren neuen Newsletter mit aktuellen Informationen rund um die Themen Depression, Soziales und Gesundheitswesen finden Sie hier: PDF-Download oder in unserem Newsletter-Archiv
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Verlässliche Informationen zum Coronavirus (Sun, 29 Mar 2020)
Patienten-Information.de: Zum neuartigen Coronavirus herrscht viel Unsicherheit und viele Fragen sind offen. Hier finden Sie eine Auswahl an Webseiten, auf die Sie sich verlassen können: Weiterlesen
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PRESSEMITTEILUNG: (Sun, 29 Mar 2020)
Corona-Krise: Vermehrt Depressionen und Suizide zu befürchten – Bundesregierung muss handeln Bonn, 29. März 2020 – Die Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL) unterstützt aus Solidarität mit allen Betroffenen die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Gleichzeitig appelliert die DDL, die möglichen Folgen zu berücksichtigen: Menschen haben verstärkt mit psychischen Problemen zu kämpfen – durch Isolation, Existenzängste, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Insolvenzen. Schon vor Corona waren es rund fünf Millionen Bundesbürger, die an Depression erkrankt sind. Schon ohne Corona starben im Jahr 2017 insgesamt 9235 Personen durch Suizid – über 25 Menschen pro Tag (Quelle: Bundesamt für Statistik). Und: Depression ist ein häufiger Grund für Suizid. Das Gesundheitssystem muss jetzt optimiert werden. Es gilt sicherzustellen, dass Menschen mit Depression ohne lange Wartezeiten und bürokratische Hürden professionelle Hilfe erhalten. Nicht nur in Krisenzeiten, sondern in allen Zeiten. Auch wenn Ausgangsbeschränkungen im ersten Schritt notwendig sind, darf die Verhältnismäßigkeit nicht aus den Augen verloren werden. Die Politik muss Strategien und Konzepte entwickeln, damit schnellstmöglich wieder ein normales Leben möglich ist. Zum Wohle aller Menschen – auch und insbesondere jener, die schon jetzt von Depression betroffen sind und unter den Einschränkungen verstärkt leiden. Um Menschen mit Depression zumindest ein bisschen Struktur im Tagesablauf zu geben, hat die Deutsche DepressionsLiga e.V. auf ihrer Facebook- und Instagramseite die Serie „Miteinander“ gestartet. Jeden Tag um 10 Uhr und um 18 Uhr wird ein Beitrag veröffentlicht mit unterschiedlichen Inhalten: Bilder, Musik, Lesetipps und mehr sollen Betroffenen Abwechslung und Halt geben. Mit freundlichen Grüßen Armin Rösl Vorstandsmitglied und Öffentlichkeitsbeauftragter Telefon: 07144-70489-60 E-Mail: a.roesl@depressionsliga.de Pressemitteilung als PDF-Download
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Corona: Hilfsangebote für Menschen mit Depression (Sun, 29 Mar 2020)
Telefonseelsorge und das „Seelefon“ des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) unterstützen bei psychischen Belastungen. U25 Deutschland und Jugendnotmail beraten junge Menschen per E-Mail. Einen Überblick auf Hilfen bei Suizidgefahr bietet die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS). Der Arbeitskreis Leben (AKL) bietet Unterstützung in Lebenskrisen und bei Selbsttötungsgefahr. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe stellt das Programm "iFightDepression" für 6 Wochen ohne ärztliche oder psychotherapeutische Begleitung zur Verfügung. Betroffene können sich formlos über die E-Mail-Adresse ifightdepression@deutsche-depressionshilfe.de anmelden. Zur Seite der Stiftung
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(Fri, 27 Mar 2020)
blühender Baum Für Menschen mit Depression ist die aktuelle Coronavirus-Lage nicht einfach. Die Welt scheint aufgrund der psychischen Erkrankung eh schon grau, und jetzt das: Ungewissheit, Unsicherheit, Isolation, weil man reale soziale Kontakte meiden soll. Wo doch das Sich-Zurückziehen gerade bei Depression nicht gut ist. Doch es gilt nun, Solidarität mit Risikogruppen zu zeigen, für die das Coronavirus gefährlich werden kann. Trotz mancher aktueller Einschränkungen: Vergesst Euch selbst nicht. Achtet auf Euch. Versucht, Struktur in den Tag zu bekommen bzw. zu behalten. Und bitte lasst Euch nicht verrückt machen von den unzähligen Posts, Aussagen, Ansichten und Meinungen, die vor allem im Internet herumschwirren. Lest seriöse Quellen - und schaltet auch mal das Handy, den Computer für eine Weile aus. Auch wenn viele Dinge aus bekannten Gründen abgesagt sind, auch wenn vieles momentan still steht und einiges gar unwirklich wirkt: Wir können immer noch gute Musik hören. Oder ein gutes Buch lesen. Oder mit Freunden telefonieren, reden. Oder malen. Kreativ sein. Leben! Wir wollen versuchen, Euch in diesen Zeiten etwas Halt, Stabilität und vor allem Gemeinschaftsgefühl zu geben. Wir posten auf unserer Facebook- und auf unserer Instagramseite jeden Tag um 10 Uhr und um 18 Uhr einen kleinen Beitrag. Das kann ein Foto sein, ein kleines Video, ein Buch-Tipp, ein Stück Musik - alles mögliche. Es soll Euch Abwechslung bringen, Mut machen, auch mal ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Das Motto: "Miteinander". Gerne könnt Ihr auch selbst Anregungen, Ideen und Fotos für diese Serie per E-Mail schicken, an: a.roesl@depressionsliga.de. Passt auf Euch auf! Armin Rösl DDL-Vorstandsmitglied und -Sprecher
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Psychotherapeutische Versorgung während der Corona-Epidemie: Begrenzung von Videobehandlungen aufgehoben (Mon, 23 Mar 2020)
Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK): Psychotherapeutische Behandlungen sind neuerdings nicht mehr auf 20 Prozent der Patient*innen und Leistungen limitiert. Es besteht nun die Möglichkeit, die Behandlung online per Videosprechstunde fortzuführen. Die neue Regelung gilt vorläufig ab dem 1. April für das II. Quartal 2020. Weiterlesen
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Neue Folge: Podcast "Kopfsalat" (Mon, 17 Feb 2020)
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TV-Hinweis: Thema Depression am 13.2.2020 in 3sat: "Neustart fürs Gehirn: Wege aus der Depression" sowie "Scobel" (Wed, 12 Feb 2020)
Ab 13.2.2020 in der 3sat-Mediathek: "Neustart fürs Gehirn: Wege aus der Depression": www.3sat.de/wissen/wissenschaftsdoku/neustart-fuers-gehirn-wege-aus-der-depression-100.html "Scobel" zum Thema Depression: www.3sat.de/wissen/scobel/scobel-depression---alte-mythen-neue-wahrheiten-100.html
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Test: Online-Programme gegen Depressionen (Wed, 05 Feb 2020)
Die Stiftung Warentest hat mehrere am Markt bestehende Online-Programme gegen Depressionen unter die Lupe genommen, bewertet und in einem Sonderdruck publiziert. Drei der in diesem Test für gut befundenen und empfohlenen Programme hat sich Stefanie Waßmann (Betroffene seit 2008 und engagiertes Mitglied der DDL seit 2019) genauer angeschaut. In einem Beitrag von Corinna Klee wurde sie zusammen mit dem Diplom-Psychologen der Stiftung Warentest, Herrn Dr. Gunnar Schwan, befragt, inwieweit die Programme helfen und u.a. präventiv und parallel zu einer Verhaltenstherapie unterstützen können. Das Programm Moodgym ist kostenlos erhältlich und kann nach einfacher Registrierung sofort genutzt werden. Deprexis und GetOn sind zahlungspflichtig, aber didaktisch und intuitiv sehr gut aufgebaut und an bewährten verhaltenstherapeutischen Behandlungsmodellen angelehnt. Fazit: Die Programme sind sehr zu empfehlen, besonders, um die Therapie zu unterstützen, Wartezeiten auf einen Therapieplatz zu überbrücken oder in Abschwungphasen akut zu helfen. Nicht sinnvoll sind sie, wenn eine lebensbedrohliche Notfallsituation eintritt. Bei suizidalen Gedanken ist immer noch das umliegende Krankenhaus anzufahren oder die 112 zu wählen. Diese Hinweise werden auch im Beitrag deutlich und in jedem der Programme selbst an den wesentlichen Stellen erwähnt. Den Beitrag zum Interview finden Sie in der ZDF-Mediathek unter: https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/online-behandlung-102.html Zum Test von Stiftung Warentest geht es hier: https://www.test.de/Depression-Psychotherapie-online-geht-das-Acht-Programme-im-Test-5485708-0/ (kostenpflichtiger Artikel)
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Warum ich? – Ursachen und Auslöser der Depression (Sat, 01 Feb 2020)
Die neue Folge des FRND-Podcasts Kopfsalat mit Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Tom Bschor ist online. Für Depressionen gibt es nicht immer einen erkennbaren Auslöser, kein Trauma, wie der Tod eines Angehörigen, Liebeskummer oder Stress. Manchmal können es sogar positive Ereignisse wie eine Hochzeit oder eine Beförderung sein. Prof. Dr. med. Tom Bschor ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und spricht in der neuesten Folge von Kopfsalat mit den Moderatorinnen Sonja Koppitz und Sara Steinert darüber, wie Depressionen entstehen. “Die Frage ‘Warum ich?’ stellt man sich bei jeder schweren Krankheit. Aber bei der Depression quält diese Frage besonders, weil der Antrieb nicht mehr reicht, die Gedanken so negativ sind und da immer ganz schnell die Überlegung ist: Ich bin selbst schuld, ich muss mich nur zusammenreißen”, so Tom Bschor im Gespräch. Was zur Hölle eigentlich im Gehirn passiert, ist ebenso Thema der Runde wie die Rolle der Evolution und der Gene. Die drei wagen das Gedankenexperiment zweier Planeten – einer mit und einer ohne Depression – um der Frage nachzugehen, warum diese nicht schon längst durch die Evolution ausgerottet ist. Kopfsalat – Der Freunde fürs Leben-Podcast über Depressionen, Gefühle und den ganzen anderen Salat im Kopf erscheint monatlich und ist auf frnd.de sowie auf iTunes, Spotify, Soundcloud und Deezer abrufbar. Der Podcast ist ein Projekt der Deutschen DepressionsLiga e.V. und gefördert durch die BARMER Krankenkasse. Seit 2001 klärt der gemeinnützige Verein Freunde fürs Leben e.V. Jugendliche und junge Erwachsene über seelische Gesundheit, Depression und Suizid auf. Denn durch gezielte Informationsvermittlung über Warnsignale, Hilfsadressen und Therapiemöglichkeiten ist Suizidprävention möglich. Mit kreativen und jugendlichen Projekten und Kampagnen wollen Freunde fürs Leben mehr Akzeptanz für die Tabuthemen Depression und Suizid erzeugen. Weitere Informationen und Bildmaterial unter presse@frnd.de oder 030 349964-15. Weiterführende Links: Website: http://www.frnd.de YouTube: https://www.youtube.com/c/freundefurslebenev Facebook: https://www.facebook.com/freundefuersleben/ Instagram: https://www.instagram.com/freundefuerslebenev/ Podcast: https://ampl.ink/WjaPm Wer sind Freunde fürs Leben? Freunde fürs Leben e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Jugendliche und junge Erwachsene über die Themen Depression und Suizid aufklärt. Freunde fürs Leben holen junge Menschen dort ab, wo sie sich ohnehin aufhalten: Im Internet und in sozialen Netzwerken. So bieten sie einen niederschwelligen und sympathisch-modernen Zugang zu einem sehr schweren Thema. Der Effekt wird durch die Arbeit mit Prominenten wie Klaas Heufer-Umlauf, Samy Deluxe oder Markus Kavka verstärkt. Sie zeigen auf der Website ihr Gesicht und sprechen als Testimonials auf dem YouTube-Kanal frnd.tv in verschiedenen Formaten offen über eigene Erfahrungen mit den Themen Depression und Suizid.
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MUT TOUR 2020: Anmeldung ab sofort möglich (Sun, 26 Jan 2020)
MUT TOUR Etappen Wer im Juni, Juli oder August 2020 Tandem fahren und sich für weniger Angst und Scham im Umgang mit Depression einsetzen möchte, für den oder diejenige könnte eine MUT-TOUR-Teilnahme interessant sein. Diese bedeutet Abenteuer, Gemeinschaft im Team und viel Öffentlichkeitsarbeit. Zuvor gibt es zwischen dem 17. April und dem 15. Mai drei MIT-MACH-Wochenenden zum gegenseitigen Kennenlernen. Sportler muss man nicht sein. Die MUT TOUR ist ein Projekt der Deutschen DepressionsLiga e.V. Bei der MUT-TOUR steht das Tandemfahren und Spaß an Öffentlichkeitsarbeit an erster Stelle. Die MUT-TOUR ist unterwegs, um Scham und Angst im Umgang mit Depression abzubauen. Mehr Infos finden Sie auf der Seite der MUT TOUR.
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Petition "Mehr Personal für psychische Gesundheit!" erfolgreich (Fri, 17 Jan 2020)
Die vom Bundesverband der Angehörigen psychisch Erkrankter initiierte "Petition für eine ausreichende und flächendeckende Personalbemessung in psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen und psychosomatischen Kliniken" war erfolgreich: Sie verzeichnet 20.148 Online-Unterstützer und 33.987 per Unterschriftenliste. Der Anlass für die Petition: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat mit der "Richtlinie zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik" den gesetzlichen Auftrag, für eine leitliniengerechte Behandlung zu sorgen, nicht erfüllt. Mit der erfolgreichen Petition wird es eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestags geben, der anschließend eine Empfehlung für den Bundestag aussprechen wird. Vielen Dank an die zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützer!
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Gewinner des DGPPN-Antistigmapreises: AUSWEGLOS - Onlineberatung für junge Menschen unter 25 Jahren in Krisen und bei Suizidgefahr (Thu, 05 Dec 2019)
Der DGPPN-Antistigma-Preis würdigt Projekte und Initiativen, die sich für eine nachhaltige Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzen. Beim diesjähringen Kongress in Berlin war die DDL nicht nur mit einem Infostand dabei (zusammen mit dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit), sondern auch - wie jedes Jahr - in Person von Vorsitzender Waltraud Rinke Mitglied der Jury für den Anti-Stigma-Preis. Mit dem ersten Preis wurde das Projekt AUSWEGLOS von U25, dem Online Beratungsangebot für junge Menschen des Caritasverbandes ausgezeichnet. Bei diesem Präventionsprogramm gegen Suizid können sich junge Hilfesuchende über das Internet unkompliziert Unterstützung holen. Beraten werden sie von gleichaltrigen „Peers“ zwischen 16 und 25, die vorab eine Ausbildung zu sogenannten „Gatekeepern“ absolviert haben. Gemeinsam mit Sozialpädagogen klären sie die Jugendlichen auf Augenhöhe über Krisen, Suizidalität und psychische Erkrankungen auf. Mehr lesen
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Vision und Mission der Deutschen DepressionsLiga e.V. (Mon, 18 Nov 2019)
Um die Arbeit und Zielsetzung der Deutschen DepressionsLiga e.V. kurz und bündig auf einen Nenner zu bringen, hat die Mitgliederversammlung am 16. November in Bonn sowohl die "Vision" als auch die "Mission" der DDL einstimmig beschlossen und freigegeben. Beides wurde im Vorfeld vom Vorstand erarbeitet und am 16. November der Versammlung zur Diskussion und Abstimmung vorgelegt. Die Resonanz war durchweg positiv und eindeutig: Ja, das sind unsere Aufgaben und Ziele, für die wir uns als DDL in allen Bereichen und auf allen Feldern, in denen wir aktiv sind, einsetzen. Diese einheitliche Sprachregelung gilt ab sofort als offizielle Beschreibung der Tätigkeit der Deutschen DepressionsLiga e.V. VisionDie Vision: Eine vertrauensfördernde Lebens- und Arbeitswelt, in der seelischem Befinden mit Achtsamkeit begegnet wird. MissionDie Mission: Wir stärken Betroffene und setzen uns für ihre Rechte ein. - Wir verlangen die Berücksichtigung psychischer Grundbedürfnisse in der Gesellschaft. - Wir kämpfen gegen Stigmata und für den Abbau von gesellschaftlichen Vorurteilen und Barrieren. - Wir ermutigen zu einem achtsamen Umgang mit sich selbst und anderen. - Wir fordern eine angemessene gesundheitliche Versorgung und Unterstützung. - Wir beraten andere Fachleute und Entscheidungsträger. Denn: als Depressionserfahrene sind wir Experten in eigener Sache.
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Mitgliederversammlung der Deutschen DepressionsLiga e.V. (Mon, 18 Nov 2019)
Der Vorstand Bei der Mitgliederversammlung 2019 am 16. November in Bonn ist der bestehende Vorstand größer geworden: Die Mitglieder wählten Marion Böhrk-Martin aus Lübeck und Uwe Hauck aus Schwäbisch-Hall zu neuen, weiteren Beisitzern. Somit besteht der Vorstand nun aus (im Bild v.li.): Uwe Hauck, Waltraud Rinke (Vorsitzende, Stuttgart), Marion Böhrk-Martin, Armin Rösl (Schriftführer & Öffentlichkeitsarbeit, München), Thomas Voigt (stellv. Vorsitzender, Kiel), Dr. Ronald Münzer (Schatzmeister, Bonn) und Karsten Schröder (Beisitzer, Kiel; nicht auf dem Bild). Bei der Mitgliederversammlung berichtete Vorsitzende Waltraud Rinke über Aktivitäten in den vergangenen zwölf Monaten, wie beispielsweise den 5. Patientenkongress Depression in Leipzig (Veranstalter: Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Deutsche DepressionsLiga e.V.), die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe "Grüne Schleife" des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit, das zehnjährige Bestehen der Deutschen DepressionsLiga e.V. in diesem Jahr (Feierstunde mit DDL-Schirmherr und Komiker Torsten Sträter) sowie über die teilweise seit Jahren laufenden, sehr erfolgreichen Projekte "Mut-Tour" (Fahrradtour durch Deutschland), "Papas Seele hat Schnupfen" (Kinderbuch und Lesereise von und mit Claudia Gliemann), "Mal gut, mehr schlecht" (Bildband von Nora Klein, die mit Sabine Fröhlich auf Lesereise ist), "Lichtblicke" (Buch mit Erfahrungsberichten von neun an Depression erkrankten Menschen), Arbeitgeber-Seminare sowie Filme der Reihe "Laut gedacht" und den Podcast "Kopfsalat" (Freunde fürs Leben e.V.). Erfreulich ist laut Rinke, dass die Deutsche DepressionsLiga e.V. in der Öffentlichkeit sowie von Fachleuten und Entscheidungsträgern immer stärker wahrgenommen und einbezogen bzw. auch um ihre Meinung gefragt wird. Ebenfalls erfreulich ist die Entwicklung der Mitgliederzahl, die in diesem Jahr erstmals die Marke von 800 überschritten hat. Dies ist Rinke zufolge deshalb bemerkenswert, weil die Mitglieder selbst Betroffene oder Angehörige sind. Generell sei es für viele Betroffene wohl eine große Hürde, sich durch eine Mitgliedschaft quasi zu ihrer Erkrankung zu bekennen, so die Vorsitzende. Dennoch: Je mehr Mitglieder die DDL hat, umso noch größer und stärker ist ihre Stimme! Weitere Informationen zur Mitgliedschaft (Maximal-Beitrag: 24 Euro pro Jahr) für Einzelpersonen und Selbsthilfegruppen finden Sie unter www.depressionsliga.de/mitgliedschaft.html
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5. Deutscher Patientenkongress: Ein intensives, wichtiges und tolles Wochenende! (Mon, 30 Sep 2019)
Diskussionsrunde Mit circa 1300 Teilnehmern ausgebucht, viele intensive Gespräche, interessante Vorträge und berührende Interviews: das war der 5. Deutsche Patientenkongress Depression. Und wer dachte, es handle sich um eine humorlose Veranstaltung, den hat unser Schirmherr Torsten Sträter eines Besseren belehrt. Zum 10. Geburtstag der DDL hat er, der selbst an Depression litt, nicht nur seine Stimme erhoben für Betroffene und die Krankheit, sondern uns auch zum Lachen gebracht mit seinem circa 45-minütigen Exklusiv-Auftritt. Das tat gut! Und die Grüne Schleife gab's für ihn sowie für Harald Schmidt und viele andere auch - ein Zeichen des offenen Umgangs und der Akzeptanz mit und für seelische Erkrankungen. Die Grüne Schleife ist eine Aktion des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit, bei dem die DDL Mitglied ist und in der Arbeitsgruppe Grüne Schleife aktiv mitwirkt. Der zweite Kongresstag brachte in der LigaLounge viele berührende Momente und Geschichten mit unseren Projekten: Bildband "Mal gut, mehr schlecht" (Nora Klein & Sabine Fröhlich), Mut-Tour (mit Franzi, Peter & Jürgen), Kinderbuch "Papas Seele hat Schnupfen" von Claudia Gliemann, dem Video "Laut gedacht mit Torsten Sträter" von Freunde fürs Leben e.V. (Diana Doko), DDL-Arbeitgeberseminare (Susanne Fiege). Außerdem haben Uwe Hauck und seine Tochter Katja aus ihrem Buch "Papa, bist Du jetzt verrückt" gelesen und erzählt. Wir danken allen, die da waren - egal ob prominent oder nicht, egal ob laut oder leise, egal ob vor oder hinter den Kulissen! Und an alle, die nicht dabei sein konnten: Wir haben auch für Euch gesprochen, haben an Euch gedacht! Vielen lieben Dank an das Orga-Team der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, mit der wir den Patientenkongress veranstaltet haben! Vielen lieben Dank all unseren Helfern am DDL-Stand und allen, die in der LigaLounge sich und ihre bzw. unsere Projekte vorgestellt haben. DDL-Vorsitzende Waltraud Rinke: „Anlässlich unseres ersten runden Geburtstages danken wir allen Mitgliedern, die uns durch ihre Mitgliedschaft den Rücken stärken und dazu beitragen, dass wir eine auf allen Ebenen sehr angesehene und gefragte Organisation sind. Wir danken allen, die uns ideell und finanziell unterstützen. Unser ganz besonderer Dank gilt den Krankenkassen, die unsere Projekte im Rahmen der Selbsthilfeförderung unterstützen, sowie unseren Ehrenamtlichen, ohne deren Arbeit wir dies alles nicht leisten könnten. Je mehr wir sind, um so besser, um so stärker ist unsere Stimme.“ In der Feierstunde zum 10. Geburtstag hat Waltraud Rinke Gründungsmitglieder der DDL im Namen des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt: Thomas Müller-Rörich, Françoise Margue, Claudia Böhringer und Paul-Gerhard Buyken. Hier einige Eindrücke: Prominente beim Kongress Im Foyer des Gewandhauses Leipzig Torsten Sträter Verleihung der grünen Schleife Liga Lounge Liga Lounge Liga Lounge Liga Lounge Im Foyer Liga Lounge Verleihung der Ehrenmitgliedschaft Weitere Infos und Fotos finden Sie auf der Seite der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Die Förderer: Logo Barmer GEK Logo AOK Bundesvberband Logo AOK
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PRESSEMITTEILUNG: (Mon, 16 Sep 2019)
Zehn Jahre Deutsche DepressionsLiga e.V.: Eine Bilanz. Feierstunde am 21. September mit Schirmherr Torsten Sträter in Leipzig. Zehn Jahre Deutsche DepressionsLiga e.V.Bonn, 11. September 2019 – Im Mai 2009, dem Gründungsmonat der Deutschen DepressionsLiga e.V. (DDL), unterlag die Erkrankung Depression noch einem absoluten Tabu. Erst der Tod von Fußballtorwart Robert Enke sechs Monate später weckte Betroffenheit und Aufmerksamkeit in der Gesellschaft. Dass zehn Jahre später das Stigma, unter dem Erkrankte leiden, bröckelt, ist nicht zuletzt ein Verdienst der DDL. Als Stimme der Patienten ist die Liga bei Patienten ebenso wie in Fachkreisen bundesweit anerkannt und wird gehört. Unser Ziel ist es, das Tabu zu brechen und damit Betroffenen die Scham über die Erkrankung zu nehmen. Projekte und Aktivitäten der DDL Unsere Antistigma-Projekte sind eines der Aushängeschilder der DDL: die jährliche MUT-Tour, bei der an Depression Erkrankte gemeinsam mit gesunden Menschen durch Deutschland radeln und auf die Erkrankung medienwirksam aufmerksam machen; das Kinderbuch "Papas Seele hat Schnupfen" der Autorin Claudia Gliemann, das zahlreiche Preise gewonnen hat und mit dem Gliemann im Auftrag der Deutschen DepressionsLiga weiterhin in Schulen und Therapieeinrichtungen Wissen um die Erkrankung vermittelt; der Bildband "Mal gut, mehr schlecht" von Nora Klein, mit dem sie zusammen mit Sabine Fröhlich in einer Veranstaltungsreihe Raum für Fragen und Diskussionen rund um die Depression bietet; die DDL-Arbeitgeberseminare, die Personalverantwortlichen aufzeigen, was im Arbeitskontext wichtig für Erkrankte und Unternehmen ist; die Videoserie "Laut gedacht" gemeinsam mit dem Verein "Freunde fürs Leben"; die Broschüre "Lichtblicke", in der neun von Depression betroffene Menschen offen über ihre Erkrankung erzählen und wie sie den Weg zurück ans Licht gefunden haben; die Broschüre "Leitfaden Depression" mit allen notwendigen Informationen zur Erkrankung. Die DDL ist Mitglied im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), im Trialogischen Forum der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und im Aktionsbündnis Seelische Gesundheit. Dort ist die DDL in der Arbeitsgruppe "Grüne Schleife" aktiv, welche als Symbol für mehr Akzeptanz für psychische Erkrankungen und Erkrankte zum Welttag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober in Deutschland eingeführt wird. Zehn Jahre Deutsche DepressionsLiga e.V.: Feierstunde in Leipzig Am Ende des ersten Tages (Samstag, 21. September) des 5. Deutschen Patientenkongresses Depression (21./22. September) in Leipzig wird es von ca. 16.45 bis 18 Uhr eine Feierstunde im großen Saal des Gewandhauses geben. Der Komiker und DDL-Schirmherr Torsten Sträter wird die Feierstunde mitgestalten und exklusiv zum 10. Geburtstag auftreten. Torsten Sträter startet in diesen Tagen seine neue Tour "Schnee, der auf Ceran fällt" und legt eigens für die DDL einen Zwischenstopp ein, um beim Kongress und Geburtstag zu sein. Hinweis: Aus organisatorischen und kostentechnischen Gründen ist eine Anmeldung inklusive Gebühr für den Kongress erforderlich. Der Eintritt zur Feierstunde im Rahmen des Kongresses kostet dann nichts mehr extra. Über sein Engagement für die DDL und seine Teilnahme am Patientenkongress sagt Torsten Sträter: „Die erste Regel im Depressions-Club: Rede drüber. Die zweite Regel: Wenn du im Club bist, musst du kämpfen! Die dritte Regel besteht aus der ersten und der zweiten Regel.“ Der Patientenkongress wird alle zwei Jahre von der DDL und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe veranstaltet. Die Deutsche Depressionsliga e.V. sagt „Danke“! „Anlässlich unseres ersten runden Geburtstages danken wir allen Mitgliedern, die uns durch ihre Mitgliedschaft den Rücken stärken und dazu beitragen, dass wir eine auf allen Ebenen sehr angesehene und gefragte Organisation sind. Wir danken allen, die uns ideell und finanziell unterstützen", sagt DDL-Vorsitzende Waltraud Rinke. „ Unser ganz besonderer Dank gilt den Krankenkassen, die unsere Projekte im Rahmen der Selbsthilfeförderung unterstützen, sowie unseren Ehrenamtlichen, ohne deren Arbeit wir dies alles nicht leisten könnten. Je mehr wir sind, um so besser, um so stärker ist unsere Stimme.“ Mit freundlichen Grüßen Armin Rösl Vorstandsmitglied und Öffentlichkeitsbeauftragter Telefon: 07144-70489-60 E-Mail: a.roesl@depressionsliga.de Pressemitteilung als PDF-Download
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PRESSEMITTEILUNG: Prominente Stimmen beim 5. Deutschen Patientenkongress Depression (Wed, 10 Jul 2019)
Prominente Stimmen beim 5. Deutschen Patientenkongress Depression: Harald Schmidt, Torsten Sträter, Victoria van Violence, Simon Licht und Walter Kohl Anmeldung zum Kongress für Betroffene und Angehörige startet Bonn/Leipzig, 11. Juli 2019 - Am 21. und 22. September 2019 findet in Leipzig unter dem Motto „Den Betroffenen eine Stimme geben“ der 5. Deutsche Patientenkongress Depression statt. Die in Deutschland einmalige und inzwischen fest etablierte Veranstaltung bietet an Depression erkrankten Menschen und deren Angehörigen Informationen von Fachleuten sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Betroffenen. Erwartet werden im Gewandhaus zu Leipzig rund 1.200 Gäste. Die Moderation übernimmt bereits zum fünften Mal der Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Harald Schmidt. Er sagt dazu: „Ganz im Ernst: Depressionen sind nicht lustig. Aber besser behandelbar, als viele denken. Je mehr wir alle über die Erkrankung wissen, desto besser können wir damit umgehen. Deshalb rate ich jedem: Informieren Sie sich – der Deutsche Patientenkongress Depression ist dafür eine gute Gelegenheit.“ Dabei sein werden auch viele weitere Prominente, um sich für mehr Aufklärung über Depression einzusetzen. Angekündigt haben sich der Comedian und Schirmherr der DepressionsLiga Torsten Sträter, die Botschafter der Stiftung Deutsche Depressionshilfe Victoria van Violence (Bloggerin) und Simon Licht (Schauspieler) sowie Walter Kohl. Volkskrankheit Depression: Nur Minderheit erhält die richtige Behandlung 5,3 Millionen Deutsche leiden an einer behandlungsbedürftigen Depression. „Allerdings erhält nur eine Minderheit der Betroffenen eine optimale Behandlung, auch weil viele die Depression als persönliches Versagen oder als Reaktion auf schwierige Lebensumstände auffassen und nicht als eigenständige Erkrankung. Die depressionsbedingte Hoffnungslosigkeit und Erschöpfung erschwert es, sich professionelle Hilfe zu holen“, so Professor Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. „Den Betroffenen wird durch den Kongress deutlich, dass sie mit ihrer Erkrankung nicht allein sind. Angehörige empfinden den Erfahrungsaustausch mit anderen als große Stütze“, ergänzt Waltraud Rinke, Vorsitzende der Deutschen DepressionsLiga, die den Kongress gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe veranstaltet. Austausch und Wissen, Verleihung Medienpreis In Diskussionsrunden und Vorträgen geht es am ersten Kongresstag im Gewandhaus u.a. um die Auswirkungen der Depression auf Partnerschaft und Familie, neue Online-Hilfen bei Depression oder Sport als unterstützende Maßnahme in der Therapie. Im Foyer des Gewandhauses laden darüber hinaus mehr als 30 Vereine und Organisationen aus dem Bereich psychische Gesundheit ein, sich an Ständen zu ganz verschiedenen Themen rund um die Depression zu informieren. Die Besucher erwartet zudem die Verleihung des 4. Deutschen Medienpreises Depressionshilfe. Am Sonntag, dem zweiten Kongresstag, steht in der Kongresshalle am Zoo die Interaktion im Mittelpunkt. Formate wie die neuen Thementische und das Kulturangebot in der LigaLounge der Deutschen DepressionsLiga bieten Raum für Austausch in kleineren Runden – moderiert werden die Angebote von erfahrenen Behandlern und Betroffenen. Anmeldung zur Veranstaltung Ein 2-Tages-Ticket kostet 59 Euro, ermäßigt 39 Euro (inkl. Verpflegung). Die Anmeldung für den Kongress ist ab sofort möglich unter: www.deutsche-depressionshilfe.de/patientenkongress-2019. Dort findet sich auch das Kongressprogramm mit weiterführenden Informationen. HINWEIS AN DIE REDAKTIONEN: Sie können sich als Pressevertreter kostenfrei für den Kongress akkreditieren und am Nachmittag des 21.9.2019 an einem Foto- und Interview-Termin mit den prominenten Gästen teilnehmen. Sehr gerne vermitteln wir Ihnen bereits vorab Interviews mit Experten und Betroffenen. Wenden Sie sich dafür an: Pressekontakt: Stiftung Deutsche Depressionshilfe Heike Friedewald, M.A. Pressereferentin Tel.: 0341 22 38 74 12 E-Mail: presse@deutsche-depressionshilfe.de PDF-Download Die Förderer des Deutschen Patientenkongresses Depression: Logo Barmer GEK Logo AOK Bundesvberband Logo AOK
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DDL-Schirmherr Torsten Sträter kommt zum Patientenkongress Depression (Fri, 07 Jun 2019)
Torsten Sträter Patientenkongress Depression 2019Wir freuen uns Euch mitteilen zu können, dass Torsten Sträter beim 5. Deutschen Patientenkongress Depression am 21. und 22. September in Leipzig mit dabei sein wird. Als Schirmherr der Deutschen DepressionsLiga e.V. (wir sind Mit-Organisator und Mit-Veranstalter des Kongresses, zusammen mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe) wird Sträter auf der Bühne auftreten, am DDL-Infostand sein und vieles mehr. Hört selbst. Wir sehen uns! Hier gehts zum Video. Und das ist der Link für mehr Informationen zum Kongress und zur Anmeldung: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/unsere-angebote/fuer-betroffene-und-angehoerige/patientenkongress/id-2019/anmeldung Die Förderer des Patientenkongresses: Logo Barmer GEK Logo AOK Bundesvberband Logo AOK
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Akkordeon-Benefizkonzert für die Deutsche DepressionsLiga (Mon, 20 May 2019)
Benefizkonzert Akkordimento Der Akkordeonverein Akkordimento Lingenfeld (Rheinland-Pfalz) hat den Erlös eines Konzertes an die Deutsche DepressionsLiga (DDL) gespendet; 700 Euro. DDL-Vorsitzende Waltraud Rinke (3.v.li.) hat den Spendenscheck entgegengenommen. Wir sagen vielen lieben Dank an das Akkordeonorchester!
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Wie Gewalt und Übergriffe bei der Arbeit auf die Psyche wirken - DDL-Mitglied Thomas Müller-Rörich berichtet über seine Erfahrungen (Thu, 18 Apr 2019)
Übergriffe haben oft erhebliche Folgen für die Psyche. Wenn Beschäftigte in Arbeitsagenturen, Finanzbehörden oder anderen Bereichen von Kunden attackiert werden, hinterlässt das Spuren. Manchmal tiefere, als selbst die Betroffenen wahr haben wollen. Thomas Müller-Rörich von der Deutschen DepressionsLiga berichtet über seine Erfahrungen. Weiterlesen
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Vortragsreihe „Mal gut, mehr schlecht.“ (Thu, 18 Apr 2019)
Nora Klein und Sabine Fröhlich bei der Lesung Nora Klein (li.) und Sabine Fröhlich Ein Bett in der Dunkelheit, unruhige Kraterlandschaften der Raufasertapete, die abwehrende Hand eines Menschen: Einfühlsame Fotografien, die die Gedankenwelt von an Depression erkrankten Menschen bildhaft werden lassen. Die Motive stammen von der in Erfurt lebenden Fotografin Nora Klein, die anderthalb Jahre lang Betroffene besucht und ihre Gedanken und Ängste visualisiert hat. Das Ergebnis ist ein 2016 mit Unterstützung der Deutschen DepressionsLiga e.V. veröffentlichter Bildband mit dem Titel „Mal gut, mehr schlecht.“ Nora Klein hat mit ihren Motiven eine Ausdrucksform gefunden, die jenseits der Worte vermittelt, wie depressive Menschen die Krankheit erleben. 2019 wird es zu diesem Thema eine Vortragsreihe geben, die die Gefühls- und Gedankenwelt von depressiven Menschen transparenter machen soll. Nora Klein und Sabine Fröhlich, die in dem Buch als Betroffene porträtiert wird, reisen durch Deutschland, um die psychische Erkrankung ins Gespräch zu bringen. In Zusammenarbeit mit Institutionen zeigen Klein und Fröhlich in einer visuellen Präsentation Fotografien aus dem Buch-Projekt und lesen dazu Lebensgeschichten von erkrankten Menschen vor. Sabine Fröhlich spricht zudem über ihre eigenen Erfahrungen. In der anschließenden Diskussion soll das Publikum an dem Gespräch beteiligt werden. „Wir wollen mit dem Dialog die Gäste der Veranstaltung emotional erreichen, gleichzeitig freuen wir uns, wenn sich die Zuhörer ebenfalls emotional öffnen und über ihre eigenen Erlebnisse berichten“, sagt Nora Klein. Angehörige von Betroffenen bekommen so Einblicke in das Erleben der Depression. Betroffene erfahren wiederum, dass sie nicht allein sind. Aber auch Ärzte sowie Therapeuten, die mit dieser Vortragsform angesprochen werden, soll im Dialog zwischen Fotografin, Betroffener und Vortragsbesuchern ein neues Kommunikationsmedium vorgestellt werden. Die Vortragsreihe wird von der Deutschen DepressionsLiga e.V. und der BARMER gefördert. Kommende Termine: 08.10.19, 18:00 Uhr, Gera, Stadtbibliothek Gera 09.10.19, 18:30 Uhr, Rastatt, Lebenshilfe Werkstatt 10.10.19, 16:30 Uhr, Göppingen, Klinikum Christophsbad Göppingen 11.10.19, 17:00 Uhr, Freiburg im Breisgau, Passage 46 14.10.19, 19:00 Uhr, Leipzig, Moritzbastei 15.10.19, 18:30 Uhr, Hof, Pavillon der Münch-Ferber-Villa Hof 17.10.19, 18.00 Uhr, Siegen, Chaiselongue der Reselve, Spandauer Straße 48 29.10.19, 19:30 Uhr, Bremervörde, Kulturbühne im MöbelMarkt 30.10.19, 19.30 Uhr, Zeven, Veranstaltungsraum der Zevener Volksbank eG 27.11.19, 18:00 Uhr, Krefeld, VHS Krefeld 28.11.19, 19:00 Uhr, Oberhausen, Theater "Gdanska" 30.11.19, 18:30 Uhr, Michelstadt (Odenwald), Dorfgemeinschaft Steinbuch, Am Dalles, 64720 Michelstadt (Ortsteil Steinbuch) Weitere Informationen finden Sie unter: www.malgutmehrschlecht.de www.noraklein.de Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf dieser Seite über Aktualisierungen. Vielen Dank! Einige aktuelle Presseveröffentlichungen: Deutschlandradio Kultur: https://www.deutschlandfunkkultur.de/fotografin-nora-klein-ueber-depression-sehnsucht-nach-leben.1008.de.html?dram:article_id=441271 Titel, Thesen, Temperamente: http://mediathek.daserste.de/ttt-titel-thesen-temperamente/Crazy-Leben-mit-psychischen-Erkrankun/Video?bcastId=431902&documentId=59950156&fbclid=IwAR14YzqmN2yhos3hemmWDijBQcQYOprDIKQaLp2PAyAN8es2qAUY9jayXI0
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"Laut gedacht" mit Torsten Sträter (Wed, 17 Apr 2019)
Torsten Sträter "Die Depressionen kamen zu mir zu Fuß. Und zügig." Torsten Sträter ist Komiker, Schriftsteller - und Schirmherr der Deutschen DepressionsLiga e.V. In der neuen Folge von "Laut gedacht" des Vereins "Freunde fürs Leben" erzählt er über seine Erkrankung und wie viel Überwindung es ihm gekostet hat, darüber zu reden. Der erste Gang zum Arzt habe sich angefühlt als befinde er sich auf dem Jakobsweg. Er hat sich überwunden und sagt heute: "Ohne einen anderen Menschen wird das nichts." Allein komme man aus einer Depression nicht heraus. "Laut gedacht" ist ein Projekt der Deutschen DepressionsLiga e.V., gefördert und unterstützt über Selbsthilfefördermittel der Kaufmännischen Krankenkasse KKH. Zum Video
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5. Deutscher Patientenkongress (Thu, 21 Mar 2019)
Logo Patientenkongress Depression 2019 Für den Terminkalender: Am 21. und 22. September 2019 (Samstag und Sonntag) laden wir gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zum 5. Deutschen Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige in Leipzig ein. Neben einem informativen Kongressprogramm gibt es unter dem Motto „Den Betroffenen eine Stimme geben“ wieder die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen sowie eine Vielzahl von Infoständen. Die Vorbereitungen laufen, mehr Infos zu Anmeldung und Programm folgen. Wir sehen uns! Die Förderer: Logo Barmer GEK Logo AOK Bundesvberband Logo AOK
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Spahn reagiert auf Kritik: Zugang zu Psychotherapie soll reformiert werden (Sat, 02 Mar 2019)
Handelsblatt: Nach heftiger Kritik an seinen Plänen unternimmt der Gesundheitsminister einen weiteren Anlauf, um die Vergabe von Behandlungsplätzen in der Psychotherapie neu zu regeln. Weiterlesen
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